Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die Sicht des «Büezers»

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Auf diese Offenheit habe ich gewartet! Die Schweizerische Nationalbank ist also gegen die Vollgeldinitiative, weil eine radikale Umgestaltung des Finanzsystems mit Risiken behaftet sei? Aus der Sicht eines «Büezers» ist es gerade umgekehrt, ich kenne nur zwei Gründe gegen die Vollgeldinitiative. Erstens, man hat keine Ahnung, was die Vollgeldinitiative eigentlich will, oder zweitens, man profitiert selber vom bestehenden fehlgeleiteten System. Beim bestehenden fehlgeleiteten System kann jede Privatbank auf Knopfdruck eigenes Buch- beziehungsweise Giralgeld erzeugen, das heisst jede Hypothek, jedes Lohnkonto oder jedes andere Konto ist eigentlich nur eine von der Privatbank ausgefüllte Excel Tabelle, ausgefüllt natürlich zugunsten der Privatbank. Dieses Buchgeld kann jede Bank erzeugen, insofern sie 2,5 Prozent eigene Mittel hat. Wenn ich also von der Bank 1000 Franken als Hypothek will, muss sie nur 25 Franken Eigenkapital haben. Von mir als Privatmensch verlangt die gleiche Bank aber mindestens 20 Prozent Eigenkapital. Komisch ist auch, dass Bankgeschäfte untereinander ausschliesslich mit «Vollgeld» getätigt werden, Buchgeld wird nicht akzeptiert. Aus Sicht der Privatbanken gibt es keine bessere Gelddruckmaschine als das heutige System. Leider können diese Vorteile nur Privilegierte nutzen, wir Normalsterbliche haben beim nächsten Finanzcrash das Nachsehen! Darum werde ich die Vollgeldinitiative annehmen, denn sie macht uns alle gleich, sie sorgt dafür, dass aus unserem Lohnkontoguthaben echtes Geld wird. Echtes Geld ist ein von der Schweizerischen Nationalbank (also von uns) anerkanntes Zahlungsmittel!

Mehr zum Thema