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Die Siegesserie fortgesetzt

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Die Siegesserie fortgesetzt

Unihockey: Sense Tafers gewann in der NLB zweimal

Im Rahmen einer NLB-Doppelrunde spielte Unihockey Sense gleich gegen zwei Berner Ligakonkurrenten. Am Samstag trafen die Sensler auf die Bern Capitals und am Sonntag auf das Ligaschlusslicht aus Biel. Beide Male gingen die Sensler als Sieger vom Platz und konnten so die Tabellenführung verteidigen.

Im ersten Derby war am Samstag für Spannung gesorgt. Das Team des Trainergespanns Brügger/Poffet musste unbedingt punkten, um den ersten Tabellenrang weiterhin behaupten zu können. Die Berner ihrerseits brauchten einen Sieg, um den Anschluss an die Spitze halten zu können.

Entscheidung im Schlussdrittel

Gleich von Beginn an spielten die Sensler druckvoll auf. Sie liessen den Ball geschickt in den eigenen Reihen zirkulieren und drängten die Berner so mehrheitlich in die Defensive. In der 7. Minute konnte Delaquis das Skore für die Sensler eröffnen. Mittels einer schönen Direktabnahme liess er dem Berner Keeper keine Chance. Sense blieb weiterhin die dominierende Mannschaft. In der 13. Minute fiel jedoch nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Sensler Tor der glückliche Ausgleichstreffer für die Berner. Genau zwei Minuten später erhöhten die Berner sogar auf 2:1. Ein Sonntagsschuss von der Mitte aus fand den Weg ins Sensler Gehäuse. Torhüter Gauch konnte dabei nicht rechtzeitig reagieren, da ihm die Sicht geschickt verdeckt wurde. Trotz des Rückstandes spielten die Sensler nach der Pause geduldig weiter. Sie liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchten weiterhin dem Gegner ihr Spiel aufzuzwingen. In der 23. Minute schnappte sich dann der Tscheche Nesmerak den Ball in der eigenen Zone und glich, nach einem schönen Sololauf, das Spiel wieder aus. Zehn Minuten vergingen, ehe Captain Käser mit einem Freistosstor in die hohe Ecke Unihockey Sense erneut in Führung schoss. Doch das Glück währte nicht lange: Ein hoher Pass der Berner wurde nicht konsequent genug aus der Gefahrenzone befördert, so dass sich der bernische Stürmer nicht zweimal bitten liess und zum 3:3 einschob. Kurz vor Ende des zweiten Drittels musste noch ein Spieler der Caps wegen Reklamierens auf die Strafbank. Die Sensler Powerplay- Formation nutzte diese Gelegenheit innerhalb von nur 10 Sekunden aus. Mit einer 3:4-Führung konnte Sense einigermassen beruhigt in die zweite Pause gehen.

Das letzte Drittel begann Sense wiederum druckvoll und mit hohem Tempo. Ein schnell ausgeführter Freistoss in der 46. Minute bedeutete erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung für die Freiburger. Als in der 50. Minute einem Berner mit einem Drehschuss der Anschlusstreffer gelang, flammte die Hoffnung für die Hauptstädter noch einmal auf. Doch knapp vier Minuten später stellte Schorno mit einer sehenswerten Soloaktion den alten Vorsprung wieder her. Zwei Minuten später konnte Jungo nur noch mit einem Foul gestoppt werden. Der daraus resultierende Penalty verwandelte Hayoz souverän. Trotz des hohen Vorsprungs kämpften die Berner weiter. Sie ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler, um den Druck auf die Sensler zu erhöhen. Doch der Treffer von Dubois ins leere Tor (59.) besiegelte das Schicksal der Berner endgültig.

Ein klarer Sieg in Biel

Am Sonntag war das Spiel in Biel eigentlich eine klare Sache, denn die Sensler stehen an der Tabellenspitze, die Seeländer belegen den letzten Platz. Das Spiel war gerade mal 22 Sekunden alt, als der erste Bieler Spieler auf der Strafbank Platz nehmen musste. Diese Überzahlsituation nützte Sense gnadenlos aus, Fasel war mit einem Buebetrickli erfolgreich. Danach war das Spiel geprägt von vielen Zweikämpfen und Ballverlusten; ein richtiger Spielfluss konnte sich über die ganzen 60 Minuten nie entwickeln. Die Bieler agierten grundsätzlich defensiv, die Sensler fanden kein Mittel gegen die eng gestaffelte Abwehr des Gegners. Es gab immerhin auf beiden Seiten Chancen, doch diese entstanden eigentlich nur aus Fehlern des Gegners und blieben bis zur 13. Minute ungenutzt. Da traf der Bieler Kapitän mit einem schönen Weitschuss von der Mittellinie aus zum 1:1-Ausgleich. Die Freiburger konnten jedoch noch vor der Pause auf 2:1 erhöhen, dank einem gezielten Hocheckschuss von Verteidiger Buchs.

Die ersten sieben Minuten im zweiten Drittel waren zum Wegschauen. Das Spiel war nur noch von Fehlern geprägt. Doch nach Intervention der Sense-Trainers und einigen Umstellungen auf den Verteidigerpositionen griff das Spiel der Sensler wieder. Bis zum Ende wurden zum Teil herrlich herausgespielte Tore erzielt und auch wieder anständiges Unihockey gezeigt. Die Seeländer waren an diesem Sonntag nicht in der Lage, die Schwächen und Unkonzentriertheiten der Sensler eiskalt zu bestrafen. Der Leader bezwang das Schlusslicht der NLB schliesslich verdient mit 7:2, jedoch ohne sich mit Ruhm zu bekleckern. mw/bo

Bern Capitals – Sense Tafers 4:8

Tore: 6:12 Delaquis (Wälchli) 0:1, 12:19 Leuenberger (Reusser) 1:1, 15:19 S. Galli 2:1, 22:10 Nesmerak 2:2, 32:05 G. Käser 2:3, 33:43 Salzmann 3:3, 36:46 A. Fasel (Ruch) 3:4, 45:09 Schorno (Roulin) 3:5, 49:40 Leuenberger (Huuskonen), 4:5 53:28 Schorno (Ausschlüsse Dysli und A. Fasel) 4:6, 54:57 Hayoz (Penalty) 4:7, 58:30 Dubois (ins leere Tor) 4:8.
Sense: Gauch, Ch. Wälchli, Brügger; Delaquis, Fasel, Hayoz; Haymoz, Ruch, Käser, Schwaller, Jungo, Buchs, Nesmerak, Roulin, Aebischer, Schorno, Andrey, Dubois.

Biel/Seeland – Sense Tafers 2:7

Tore: 1. Fasel (Käser, Ausschluss Pesenti) 0:1; 13. Martin (Von Arx) 1:1; 17. Buchs (Aebischer) 1:2; 28. Fasel (Ruch) (Ausschluss Zimmermann) 1:3; 29. Roulin (Schorno) 1:4; 39. Jungo (Käser) 1:5; 41. Andrey (Hayoz, Ausschluss Artursson) 1:6; 47. Schwaller (Jungo) 1:7; 52. Schläppi (Ritter) 2:7
Sense: Overney; Ch. Wälchli, Brügger; Delaquis, Fasel, Hayoz; Haymoz, Ruch; Käser, Schwaller, Jungo; Buchs, Nesmerak; Roulin, Aebischer, Schorno; Andrey, Dubois, M. Wälchli.

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