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Die sofortige Ernüchterung

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Coach Hitzfeld hatte sich und seine Spieler auf eine schwierige Partie vorbereitet. Er wollte vor dem heiklen WM-Ausscheidungsauftakt im September gegen Slowenien und Albanien nochmals sehen, wie sich seine Mannschaft gegen einen Gegner wehrt, der selber wenig für das Spiel tut und mehrheitlich mit Konterangriffen zum Erfolg kommen will.

Ruhe bewahren, die Geduld nicht verlieren und die wenigen sich bietenden Torchancen eiskalt verwerten schien das Rezept, um nach dem Sieg über Deutschland auch gegen die Rumänen ein positives Resultat zu erreichen. Doch daraus wurde nichts, weil die wenigen guten Möglichkeiten eben nicht verwertet wurden und die Rumänen sich hartnäckig gegen die Schweizer Überlegenheit wehrten.

Hitzfeld hatte sein Team gegenüber dem Deutschland-Spiel auf drei Positionen umbesetzt. FCB-Goalie Yann Sommer debütierte im Schweizer A-Team, Johan Djourou rückte für Steve von Bergen in die Innenabwehr und Valentin Stocker ersetzte den gegen Deutschland überragenden Gelson Fernandes. Stocker spielte schliesslich rechts aussen, Admir Mehmedi rückte dafür ins Zentrum und Granit Xhaka nach hinten in die defensive Position neben Gökhan Inler.

Mühe mit defensivem Gegner

Besorgniserregend war, dass die Schweizer Innenabwehr einmal mehr zu fehlerhaft agierte und nur wenig Sicherheit ausstrahlte. Djourou vermochte seine fehlende Spielpraxis nicht zu verbergen: immer wieder produzierte er Fehlpässe oder schnitzerte mit Stellungsfehlern. Auch sein Nebenspieler Philippe Senderos wirkte dadurch verunsichert und nervös. So war die Schweizer Hintermannschaft auch beim Gegentor nach knapp einer Stunde nicht im Bilde. Reto Ziegler liess Gabriel Torje von der rechten Seite flanken und die beiden Innenverteidiger schauten zu, wie Gheorghe Grozav aus fünf Metern Entfernung einköpfte.

Im zweitletzten Test vor dem ersten WM-Ausscheidungsspiel am 7. September in Slowenien ist beim Schweizer Team nach dem Sieg über Deutschland wieder Ernüchterung eingekehrt. Einmal mehr tat es sich extrem schwer gegen einen vorwiegend verteidigenden und auf Konter lauernden Gegner.Si

Gestern konnten Tranquillo Barnetta und Co. nur zuschauen wie der Gegner jubelte.Bild Keystone

Telegramm

Schweiz – Rumänien 0:1 (0:0)

Swisspor-Arena, Luzern. – 11850 Zuschauer. – SR Moen (No).Tor: 56. Grozav (Torje) 0:1.

Schweiz: Sommer; Lichtsteiner, Senderos, Djourou, Ziegler (85. Morganella); Inler, Xhaka (76. Wiss); Stocker (64. Emeghara), Mehmedi (64. Winter), Barnetta; Derdiyok.

Rumänien:Lobont; Papp, Gaman (85. Goian), Chiriches, Rat; Bourceanu (55. Grigore), Florescu (55. Lazar); Torje (82. Maxim), Grozav (66. Chipciu), Tanase; Niculae (52. Alexe).

Bemerkungen:Schweiz ohne Dzemaili, Shaqiri, Behrami, Rodriguez (alle verletzt), Benaglio, Wölfli (beide Ersatzgoalie), Fernandes, Von Bergen, Affolter (alle nicht eingesetzt).

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