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Die SP will Fusionen – und eine grössere Agglo

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Zum ersten Mal haben sich am Donnerstagabend die Mitglieder der SP Saane-Land und der SP Stadt Freiburg zu einer Versammlung getroffen. Im Saal der Grenette diskutierten sie in Freiburg ein gemeinsames Dokument: ihre Fusions-Vision.

Im Dokument geht es aber vor allem auch um die Agglomeration. So möchten die Sozialdemokraten, dass die Agglo sich «über den gesamten Saanebezirk erstreckt». Denn um gemeinsam Raumplanung, Mobilität, Wirtschaft und Infrastrukturen zu planen, müssten alle Gemeinden am gleichen Strick ziehen. Innerhalb der Agglo sollen dann Fusionen «rund um die grössten Gemeinden» stattfinden.

Aber auch die neue, grosse Agglomeration solle zweisprachig bleiben, heisst es im Visionspapier. Darum solle sie auch im deutschsprachigen Kantonsteil wachsen.

Im Saal wurde mehrmals Kritik an der SP von Villars-sur-Glâne geäussert, weil sich–die am Abend nicht anwesende–Syndique Erika Schnyder gegen eine Fusion mit Freiburg sträube. Thomas Marthaler, Präsident der SP Villars-sur-Glâne, antwortete, dass seine Sektion hinter dem vorliegenden Dokument stehe. Und Freiburgs Syndic Pierre-Alain Clément beeilte sich zu betonen, dass Marly, Freiburg und Villars gemeinsam an einer Dreierfusion arbeiteten.

Feinarbeiten stehen an

Die knapp fünfzig anwesenden Genossinnen und Genossen stellten sich hinter die Grundidee des Dokuments. Doch gab es Kritik an Formulierungen und einzelnen Vorschlägen. So kam vor allem die Idee, einzelne Quartiere oder ehemalige Gemeinden müssten im Parlament der fusionierten Gemeinden einen festen Sitz erhalten, nicht bei allen gut an. «Das ist bei den ersten Wahlen nach der Fusion nötig, nachher nicht mehr», sagte John Clerc. Das Dokument wird noch einmal überarbeitet, bevor die beiden Sektionen darüber abstimmen. njb

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