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Die Spanier wissen halt wie

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Autor: frank stettler

Noch einmal für alle zum Mitschreiben: Sport ist knallhartes Business. Wer die heile Welt sehen will, soll gefälligst am Sonntagabend vor die TV-Kiste sitzen und sich eine Folge Rosamunde Pilcher reinziehen. Happy End garantiert. Versprochen. Also vom Hörensagen. (Nicht, dass Sie noch denken, ich würde…) Warum ich Ihnen das sage? Weil seit Sonntag das böse Wort «Stallorder» wieder in aller Munde ist. Befehlsempfänger Massa überlässt dem in der WM-Wertung besser klassierten Ferrari-Kollegen Alonso den Sieg in Hockenheim. Die Empörung ist gross, Experte Niki Lauda fällt beinahe vom Glauben ab und spricht von einem irreparablen Image-Schaden. Ja ist er denn deppert? Ausgerechnet die schnell vergessende Formel 1, welche bereits inszenierte Unfälle («Crashgate») und mit Mosley einen Nazi-Sex-Orgien feiernden Boss hatte…

Oder die Tour de France. Seit Jahren bis Nase Unterkante im Doping-Sumpf, schreit alles nach Moral und Ethik, als Contador seinen Widersacher Schleck nach dessen Kettenriss in den Pyrenäen stehen liess. Die Rede ist hier von genmanipulierten, auf Sieg getrimmten Profis, nicht etwa von mit Ovo geladenen «Gümmelern» auf dem Weg aufs Murtner Bodemünzi.

Alonso. Contador. Fällt was auf? Beides sind Spanier. Zufall? Oder sollte es am Ende gar so sein, dass sich die Iberer nur mit unlauteren Mitteln Ruhm und Ehre ergaunern? Wenn ich mich recht erinnere, schoss doch auch Villa die «Furja roja» mit einem Offside-Tor gegen Portugal in die WM-Viertelfinals.

P.S.: Ein kleiner Nachzug, frei nach einer deutschen Punk-Combo, sei an dieser Stelle gestattet: Das wollt ich nur mal klarstellen, damit wir uns richtig verstehen: ich habe nichts gegen Spanien, ich würde nur nie zum Ballermann gehen. Oder so ähnlich. Viva España!

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