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Die Sporthalle in Flamatt soll für 5,1 Millionen Franken saniert werden

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Autor: Karin Aebischer

«Es ist unbestritten, dass die Sporthalle endlich saniert werden muss», sagte Gemeinderat Erwin Grossrieder am Dienstag am Informationsabend in Flamatt. Zwei Wochen vor der Abstimmung über den Kredit für das Bauvorhaben präsentierte er das Projekt den interessierten Bürgerinnen und Bürgern Wünnewil-Flamatts.

Für das Bauvorhaben war im Finanzplan ein Betrag von 3,7 Millionen Franken vorgesehen. Die Gemeindeversammlung wird am 3. Dezember nun jedoch über einen Kredit von 5,1 Millionen Franken abstimmen. Erwin Grossrieder erklärte, wie es zu dieser Kostensteigerung kommen konnte: Zum einen hätten gesetzliche Verschärfungen wie beim Minergiestandard (523 000 Franken zusätzlich), bei den Brandschutzvorschriften oder den behindertengerechten Zugängen dazu geführt. Zum anderen habe man sich entschieden, zusätzliche Garderoben (111 000 Franken) und eine Buvette einzubauen (378 000). «Wir sind der Meinung, dass eine Buvette zur Standardeinrichtung einer solchen Halle gehört», sagte Gemeinderat Grossrieder.

Nur noch Zweifachhalle

Ein Vertreter des Unihockeyclubs Flamatt-Sense gab zu verstehen, dass eine Buvette eine Bereicherung für den Sportbetrieb in Flamatt und damit eine Aufwertung der Halle sei. Er meldete jedoch auch seine Bedenken bezüglich der geplanten Umnutzung der Dreifachsporthalle in eine Zweifachhalle an. Der Unihockeyclub sei zuweilen darauf angewiesen, auf drei Spielfeldern gleichzeitig trainieren zu können.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die 1973 erbaute Sporthalle intensiv genutzt – tagsüber von den Schulen, am Abend von den Vereinen. Mit der Sanierung sollen die sportlichen Bedürfnisse der Schule wie auch jene der Sportvereine in den nächsten 30 Jahren abgedeckt werden.

Neue Gebäudehülle

Da der Zustand der Halle bezüglich der Gebäudestruktur gut sei, lohne sich eine Sanierung, sagte Grossrieder. Diese beinhaltet unter anderem eine Erneuerung der Gebäudehülle: «Sie ist heute eine Energieschleuder.» Auch neue Sanitäranlagen, Lifte als Zugang zu jedem Stock, ein neuer Hallenboden, neue Lüftungsanlagen und vieles mehr gehören zum Bauvorhaben.

Halbes Jahr unbenutzbar

Der Baustart ist für April 2011 vorgesehen, die Wiederinbetriebnahme der Halle für November 2011. In dieser Zeit steht die Sporthalle den Benutzern nicht zur Verfügung. Auch die Halle in Wünnewil sei schon voll belegt. «Wir bitten die Vereine, untereinander Lösungen zu suchen», sagte der Gemeinderat.

Grossrieder wies auch auf die unbefriedigende Parkplatzsituation an der Austrasse hin. Der Gemeinderat ziehe den Bau eines Parkplatzes mit 75 Plätzen hinter der Halle in Richtung Sense in Betracht.

Unerwünschter Parkplatz

Dies kam bei den Anwesenden nicht sehr gut an: Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und mehr Lärm, vor allem nachts, sind die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger. Er werde diese Anregungen in die Planung mit einbeziehen, antwortete Erwin Grossrieder. Die Realisierung des Parkplatzes sei frühestens für 2012 vorgesehen und müsse noch konkretisiert werden.

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