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Die Staatsrätin und das Senseland

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 Festwirtschaft, Unterhaltung mit Musik und Tanz, strahlendes Wetter, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger und eine bekannte Rednerin noch dazu: Alles war am Mittwochabend bereit für den diesjährigen Nationalfeiertag in St. Antoni.

 Nach einem Apéro führte Gemeinderat Michel Modoux gekonnt durch den Abend. «Wenn man eine solche Feier zum ersten Mal organisiert, dann ist man entsprechend nervös und hofft, dass auch alles nach Plan läuft», sagte Modoux in seiner Ansprache. Er ging so weit, dass er sogar die Fähigkeiten des Schweizer Hellsehers Mike Shiva zu Rate zog. «Erst als dieser mir versicherte, dass alles klappen würde, konnte ich ruhig schlafen», meinte Modoux schmunzelnd.

 Den Worten des Gemeinderats folgte der Auftritt der Gastrednerin. Die Freiburger Staatsrätin Marie Garnier sprach in ihrer Rede von der tiefer liegenden Bedeutung des Begriffs «Vaterland». Die Rückbesinnung auf das Land der Ahnen und deren Werte sei vor allem in schwierigen Zeiten besonders wichtig. «Unsere Eltern brauchten kein iPad, um sich mit ihren Nachbarn verbunden zu fühlen», meinte Garnier und spielte damit auf das Streben nach Einfachheit an.

Senseland als Mittelpunkt

«Das Senseland ist ein idealer Ort, um den Aufbau unseres Staates zu thematisieren», erklärte die Gastrednerin im zweiten Teil ihrer Rede in fast lupenreinem Senslerdeutsch. Denn die Rolle des Senselands zwischen zwei Kulturen mache es nicht etwa zur Durchgangsstation, sondern zum Mittelpunkt der Schweiz und des Kantons Freiburg.

Respekt als Liebesbeweis

Im letzten Teil ihrer Rede warf die Staatsrätin die Frage nach der Bedeutung der Vaterlandsliebe auf. «Der schönste Liebesbeweis ist für mich der Respekt.» Sein Vaterland zu lieben, das bedeute heute, alles dafür zu tun, damit kommende Generationen ein Erbe erhalten, auf das sie stolz sein können.

Auf die Rede Garniers folgte das traditionelle Singen der Nationalhymne und ab 22 Uhr kamen die Gäste in den Genuss des 1.-August-Feuers. Die Trachtengruppe Senseflüh mit ihren traditionellen Volksliedern und -tänzen sowie «Die drei Sepple» mit ihren musikalischen Darbietungen lockerten die Feier auf. Und auch die Staatsrätin entpuppte sich dabei als begeisterte Tänzerin.

«Unsere Eltern brauchten kein iPad, um sich mit

ihren Nachbarn

verbunden zu fühlen.»

Marie Garnier

Staatsrätin

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