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Die Stadt Freiburg setzt auf Solarstrom

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Bis ins Jahr 2035 will die Stadt Freiburg den CO2-Ausstoss von Gebäuden um ein Drittel reduzieren. Sie setzt dabei zum einen auf bauliche Massnahmen, zum anderen auf die Förderung von Solarstrom. Für die Sonnenenergie sieht der Plan vor, ab 2035 auf dem Gemeindegebiet mit Fotovoltaikanlagen jährlich 30 Gigawattstunden Energie zu ­produzieren. Dies entspricht dem Verbrauch von 6500 Haushalten.

550 000 Franken im Budget

Als Beitrag zu diesem Ziel hat der Gemeinderat einen Betrag von 550 000 Franken in das Investitionsbudget 2019 aufgenommen. Nun beantragt er dem Generalrat in dessen Sitzung vom 14. September, diesen Betrag für die Einrichtung von Fotovoltaikanlagen auf fünf Dächern einzusetzen. Vorgesehen sind dafür die Dächer von fünf Gebäuden an zwei Standorten, nämlich auf dem Neiglen-Areal in der Unterstadt und bei der Schule Villa Thérèse im Schönberg-Quartier.

In den Neiglen handelt es sich konkret um das Westdach des Hauptgebäudes sowie die Dächer der Schreinerei und der ehemaligen Kehrichtverbrennungsanlage, bei der Villa Thérèse um die Dächer des Kindergartens und der Primarschule. Diese Dächer eigneten sich gut für die Installation von Fotovoltaikanlagen, schreibt der Gemeinderat in seiner Botschaft. Berücksichtigt wurden bei der Wahl etwa die Statik, der Zustand des Dachs, die Fläche, die Sonneneinstrahlung und der mögliche Eigenverbrauch.

Der Bund subventioniert

Die Gesamtfläche der fünf Anlagen werde etwa 2100 Quadratmeter betragen, sagte Gemeinderätin Andrea Burgener Woeffray (SP) gestern vor den Medien. Die Anlagen könnten jährlich etwa 440 Megawattstunden Energie produzieren und so den Bedarf von fast 130 Haushalten decken. Dies senke auch die Energiekosten an den beiden Standorten.

Die geplanten Fotovoltaik­anlagen werden insgesamt 683 000 Franken kosten. Davon entfallen 476 000 Franken auf die drei Dächer am Standort Neiglen und 207 000 Franken auf die beiden Schulhausdächer. Der Gemeinderat rechne dafür mit Bundessubventionen in der Höhe von rund 141 000 Franken, so Andrea Burgener Woeffray. Die Nettokosten für die Stadt würden sich demnach auf 542 000 Franken belaufen.

Die Arbeiten sollen im Jahr 2021 ausgeführt werden. Dies sei nur eine erste Etappe auf dem Weg zum Ziel 2035, betont der Gemeinderat in der Botschaft. Die Stadt lasse derzeit das Potenzial aller grossen Dächer von Gebäuden im Gemeindebesitz abklären. Aufgrund der Ergebnisse werde sie dann eine Strategie und einen Zeitplan für die kommenden Jahre definieren.

Finanzhaushalt

Finanzreglement wird angepasst

Der Generalrat wird Mitte September auch über das neue Finanzreglement der Gemeinde sowie ein dazu gehörendes Ausführungsreglement befinden. Das neue Reglement setzt das neue kantonale Gesetz über den Finanzhaushalt der Gemeinden um, das ein harmonisiertes Rechnungslegungsmodell aller Gemeinden des Kantons zum Ziel hat. «Im Grundsatz geht es darum, die finanziellen Kompetenzen von Gemeinderat und Generalrat klar zu definieren», erklärte der städtische Finanzdirektor Laurent Dietrich (CVP) gestern vor den Medien. Der Entwurf, den der Gemeinderat nun dem Generalrat vorlege, sei bereits von der Direktion der Institutionen und der Land- und Forstwirtschaft abgesegnet worden.

Das neue Reglement definiert zum Beispiel den minimalen Betrag, ab dem eine Ausgabe in die Investitionsrechnung aufgenommen werden muss. Gemäss dem Entwurf soll dieser Betrag wie bisher bei 50 000 Franken liegen. Neue Ausgaben innerhalb eines bestehenden Budgetpostens soll der Gemeinderat gemäss dem Entwurf bis zu einem Betrag von 100 000 Franken vornehmen dürfen. Das neue Reglement gibt dem Gemeinderat weiter die Kompetenz, über Zusatzkredite für Investitionen zu entscheiden, wenn diese nicht mehr als zehn Prozent des ursprünglichen Kreditrahmens ausmachen. Dies entspreche der aktuellen Praxis, sagte Laurent Dietrich. Neu hält das Reglement die Zehn-Prozent-Grenze auch für laufende Ausgaben fest, dies bis zu einem Maximalbetrag von 50 000 Franken.

Das neue Reglement soll laut Laurent Dietrich Anfang 2021 in Kraft treten. Eine Verschiebung, wie der Kanton sie ermögliche, sei nicht nötig, da die Gemeinde gut im Zeitplan liege.

cs

Unterstützung

1,2 Millionen Franken für Corona-Hilfe

Bis zu drei Millionen Franken will die Stadt Freiburg insgesamt ausgeben, um die Folgen der Corona-Pandemie abzufedern. 690 000 Franken für Kulturschaffende, Sozialwerke und Gewerbetreibende hat der Generalrat bereits abgesegnet. Jetzt legt der Gemeinderat dem Parlament eine weitere Tranche in der Höhe von 1,2 Millionen Franken vor. Verschiedene von der Krise betroffene Gruppen sollen davon profitieren, von Sportveranstaltern über Gewerbetreibende bis zu sozialen Institutionen (die FN berichteten).

Gestern hat Gemeinderat Laurent Dietrich (CVP) den Medien die vorgesehenen Massnahmen im Detail vorgestellt. Wie bereits früher bekannt gegeben, fliessen allein 550 000 Franken an den Freiburgischen Verband des Handels, des Handwerks und der Dienstleistungen (AFCAS). Den hohen Betrag rechtfertigte Laurent Dietrich damit, dass die Stadt die Hilfsmassnahmen für die Gewerbetreibenden mit dem Verband koordiniere und dieser ein wichtiger Partner sei.

Weitere 50 000 Franken gehen direkt an die Gewerbe­vereine der Quartiere und an die städtische Sektion von Gastro Freiburg.

Für Mieter …

Rund 210 000 Franken sieht der Gemeinderat vor, um den Mieterinnen und Mietern städtischer Lokale entgegenzukommen. Davon werden Kioskbetreiber, Restaurations­betriebe, Geschäfte und Sportvereine profitieren können. Auf 290 000 Franken beläuft sich der Betrag für die während des Lockdown ausgefallene und nicht in Rechnung gestellte ausserschulische Betreuung.

… und Jugendliche

46 500 Franken hat die Stadt diesen Sommer bereits ausgegeben, um Aktivitäten für Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Dazu gehörten etwa verschiedene Kulturateliers oder die Konstruktion eines Skate Parks in der Blue Factory. Weitere 30 000 Franken sind für die Veranstalter des abgesagten Murtenlaufs vorgesehen und 20 000 Franken für den gemeinnützigen Verein Reper.

cs

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