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Die Stars wagten sich aufs Glatteis

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«Ich fühle mich wie ein Michelinmännchen», sagte Ski-Cross-Sportlerin Sanna Lüdi vor dem Benefiz-Hockeyspiel für die Stiftung Stars for Life und lachte. Aufs Glatteis wagten sich in der Eishalle Düdingen rund 44 Teilnehmer. Unter ihnen waren viele Stars-for-Live-Veteranen: Etwa Ex-Kugelstösser Werner Günthör, Ex-Skifahrer Paul Accola, Oberamtmann Nicolas Bürgisser, Schwinger Hans-Peter Pellet und Ex-Pistolenschütze Michel Ansermet. Musiker Gustav musste aus gesundheitlichen Gründen absagen.

Nicht die Moral verlieren

Auch zahlreiche frühere Gottéron-Spieler wie Slawa Bykow oder Mario Rottaris waren auf dem Eis zu sehen. «Ich bin immer noch aktiv», scherzte Ex-Profi und Künstler Hubert Audriaz. «Ich wärme mich für das Spiel am Dienstag auf.»

 Organisator Tobias Lehmann pflegt einen engen Kontakt zu den Sportlern. «Wenn einen die Kollegen rufen, dann kommt man», sagte Rottaris. Lehmann erkrankte 2009 an Krebs. «Hockeyspieler lassen einander nicht im Stich.» «Es ist wichtig, dass man etwas unternimmt», sagte der ehemalige Gottéron-Spieler Köbi Lüdi, der 2001 selbst an Krebs erkrankt war. «Es hilft den Betroffenen, die Moral nicht zu verlieren.» Er half bereits vor fünf Jahren dabei, Spieler für den Benefizmatch aufzubieten.

 Trotz dem ernsten Thema herrschte eine gute Stimmung. «Ich fahre nur hier Schlittschuh: Da haben die Zuschauer was zu lachen», sagte Hans-Peter Pellet. «Eis ist nicht gerade mein Element», scherzte Ex-Volleyballspieler Martin Laciga. Ex-Radprofi Franco Marvulli meinte: «Ich sag es mal so: Im Notfall habe ich einen Stock, auf den ich mich stüt- zen kann.» Schlittschuhlaufen lernte er als Kind. «Ich bin in Kloten aufgewachsen, das darf ich hier ja fast nicht sagen», sagte er und lachte. «Mit den Eishockey-Legenden aus meiner Jugend auf dem Eis zu stehen ist schon etwas Besonderes», so der Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. Paul Accola wäre laut eigenen Angaben gar lieber Eishockeyspieler als Skifahrer geworden.

«Die Profis versuchten uns in die richtige Position zu bringen», so Volleyballspielerin Kristel Marbach über das Spiel. Am Ende stand es 4:5: Dies interessierte die wenigsten. «Es haben alle Spass gehabt», sagte Skifahrerin Andrea Thürler. Rund 500 Zuschauer verfolgten den Match.

Stars for Life: Eishockeyspielen für die Krebsliga

T obias Lehmann aus St. Antoni gründete 2012 die Organisation Stars for Life. 2009 war er an Krebs erkrankt. «Sport hat mir damals viel gegeben», sagte er. So sei er auf die Idee gekommen, ein Benefiz-Hockeyspiel zu organisieren. Letztes Jahr konnte er 10 000 Franken an die Krebsliga überweisen. Viele Mitwirkende nahmen bereits mehrmals an den Matches teil. Einige haben einen persönlichen Bezug zum Thema Krebs. ea

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