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Die Steinverarbeitungsfirma Buess bricht ihr Bauprojekt in Mont-Vully ab

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Finanzielle Sorgen und ein einbrechender Markt hätten die Steinverarbeitungsfirma Buess gezwungen, ihre Pläne für einen neuen Firmensitz in Sugiez fallenzulassen. Das gab der Gemeinderat von Mont-Vully an der Gemeindeversammlung bekannt.

Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern wollte die Steinverarbeitungsfirma Buess AG in Sugiez in der Gemeinde Mont-Vully eine neue Produktionshalle, ein Atelier, ein Depot, Räumlichkeiten für die Verwaltung und eine Wohnung errichten. Die Baubewilligung wurde dem Unternehmen erteilt. Doch nun gibt die Buess AG das Grundstück, das sie im Baurecht von der Gemeinde Mont-Vully übernommen hatte, wieder zurück. An der Gemeindeversammlung am Dienstagabend gaben die 67 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger grünes Licht für die Annullierung des Baurechts.

Die Buess AG habe im Januar entschieden, den Baurechtsvertrag mit der Gemeinde zu kündigen, informierte Gemeinderat Michael Schick. «Finanzielle Sorgen und ein einbrechender Markt zwangen das Unternehmen zu dieser Entscheidung.» Die Gemeindeversammlung hatte im September 2017 einstimmig bewilligt, dass die Gemeinde das Grundstück im Baurecht abgibt zu einem Preis von fünf Franken pro Quadratmeter und Jahr. Das Unternehmen habe alle Forderungen im Zusammenhang mit diesem Vertrag beglichen, betonte der Gemeinderat.

Gemeinde hat wieder die Kontrolle

Auch die Garage du Vully habe im April entschieden, eine 3800 Quadratmeter grosse Parzelle im Baurecht an Mont-Vully zurückzugeben. Auch hier seien die Gründe hauptsächlich wirtschaftlicher Art, sagte Gemeinderat Michael Schick. 

«Es war noch der richtige Zeitpunkt für die Unternehmen, um sich zurückzuziehen», so Syndic Guy Petter. «Wenn die Gebäude bereits im Bau wären, wäre es schwieriger gewesen.»

Durch die Annullierung der zwei Baurechte könne der Gemeinderat die Verwaltung der Grundstücke in der Arbeitszone wieder übernehmen und sie zu gegebener Zeit an andere Unternehmen im Baurecht übergeben, sagte Michael Schick. Letzteres benötige dann erneut die Zustimmung der Gemeindeversammlung. 

Bahnhofssanierung verschoben

An der Gemeindeversammlung informierte Syndic Guy Petter die Bevölkerung, dass die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) die Sanierung des Bahnhofs Sugiez um ein Jahr auf 2023 verschieben. Das Bundesamt für Verkehr habe vom Transportunternehmen zusätzliche Informationen zum Projekt verlangt. Die TPF wollen in Sugiez die Gleise und Perrons erneuern sowie einen gläsernen Wartebereich für Reisende und eine Unterführung errichten. Währenddessen möchte die Gemeinde Mont-Vully die Umgebung des Bahnhofs neu gestalten. Geplant sind zwei Bushaltestellen, Veloabstellplätze sowie Parkplätze und die Schaffung einer Begegnungszone in der Strasse vor dem Bahnhof. «Die Entscheidung der TPF stellt diese Projekte der Gemeinde nicht infrage», versicherte Petter. Die Gemeinde werde das Transportunternehmen kontaktieren, um die neue Zeitplanung und die Abstimmung der beiden Projekte zu besprechen.

Weiter winkten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger an der Versammlung das neue Finanzreglement durch und wählten die Mitglieder für drei Kommissionen.

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