Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Die stete Suche nach dem Glück im Risiko

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Wie ein Vogel durch die Lüfte fliegen: Für viele ist dies ein unerreichbarer Wunsch. Für den Österreicher Peter Salzmann hat er sich allerdings schon beinahe erfüllt. «Für mich ist das Basejumping eine Leidenschaft», sagt er im Gespräch mit den ZiG-Reportern. Er habe nach jedem Sprung das Gefühl, das Richtige zu tun. «Leider bin ich immer noch nicht ganz so frei wie ein Vogel, aber die Entwicklung in unserem Sport ermöglicht immer mehr», so Salzmann.

Keine alltägliche Betätigung

Unter Basejumping wird das Abspringen von festen Objekten verstanden. Der Basejumper ist mit einem Fallschirm ausgerüstet und zusätzlich oft noch mit einem sogenannten Wingsuit. Dieser Flügelanzug ermöglicht es, beträchtliche horizontale Strecken bei zugleich verlangsamtem vertikalem Fall zurückzulegen.

Eine Frage der Perspektive

Beim Basejumping geht es dem Sportler laut Salzmann oft nicht in erster Linie um das Extreme. Im Eingehen von Risiken sieht er vielmehr ein Mittel, um sein Leben aktiv und intensiv zu erleben, aber auch, um einfach Spass zu haben. Er bewege sich bewusst in der Nähe seiner Grenzen. «Nicht aber, wenn dadurch ein viel zu hohes Risiko entsteht», sagt Salzmann. Was als extrem bezeichnet werde, hänge immer auch vom Standpunkt des Betrachters ab. Aussenstehende neigten viel eher dazu, eine sportliche Betätigung als extrem wahrzunehmen.

Neben Voraussetzungen wie einer sehr guten körperlichen Verfassung und einer perfekten Beherrschung seiner Sportart muss der Extremsportler laut Salzmann vor allem mental ausserordentlich stark sein: Er müsse über eine sehr gute Selbsteinschätzung verfügen und über den nötigen Mut, sich im richtigen Moment völlig auf die Situation zu konzentrieren und so immer fokussiert zu ­bleiben.

Trotzdem ist das Risiko in Extremsportarten nicht zu unterschätzen. Aus offensichtlichen Gründen können schon kleine Fehler fatale Folgen haben. «Besonders am Anfang sind solche Fehlerquellen nicht bekannt. Da gehören dann etwas Glück und vor allem viel Können und eine schnelle Reaktion dazu, um wieder gut aus der Situation herauszukommen», so Salzmann.

Peter Salzmann hat schon einige Freunde durch den Extremsport verloren. Deshalb habe er auch schon daran gedacht, mit dem Basejumping aufzuhören. Trotz allem könne er es aber nicht lassen – dafür bedeute es ihm zu viel: «Nach jedem Sprung weiss ich wieder, dass das genau das ist, was ich tun will», sagt er.

Zur Person

Auch Stuntman und Sportwissenschaftler

Der Fallschirmspringer und Basejumper Peter Salzmann ist 30 Jahre alt. Er wohnt in Saalfelden am Steinernen Meer in Österreich. Der ausgebildete Sportwissenschaftler betätigt sich als Basejumper, Stuntman, Fluglehrer und Tandempilot. Salzmann hat im Jahr 2007 mit dem Fallschirmspringen angefangen. Seit 2008 betätigt er sich als Basejumper. Er ist auch Sicherheitstrainer sowie Geschäftsführer im bundesweiten Projekt «Richtig Fallen» und führt in diesem Rahmen seit 2008 Falltrainings an Schulen durch.

Lisa Keller

Mehr zum Thema