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Die Steuereinnahmen nach Bezirken entwickeln sich sehr unterschiedlich

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Autor: walter buchs

freiburg Die Finanzdirektion hat am Mittwoch die kantonale Steuerstatistik 2006 veröffentlicht. Trotz der auf den 1. Januar des Berichtsjahres in Kraft getretenen Steuerreduktion im Umfang von 16 Millionen Franken sind die Steuererträge der natürlichen Personen weiter angestiegen. Die kantonale Einkommenssteuer wird mit 578,78 Mio. Fr. beziffert. Das sind 8,6 Mio. Fr. oder 1,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Vermögenssteuer hat um 5,3 auf 67,54 Mio. Fr. zugenommen (+8,5 %).

Mehr Abgaben der juristischen Personen

Der Steuerertrag der juristischen Personen hat noch stärker zugenommen. Aus Gewinn- und Kapitalsteuern hat der Kanton im Jahr 2006 92,81 Mio. Fr. eingenommen. Das sind 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der juristischen Personen, die einen Steuerbetrag von über 100 000 Fr. bezahlen, nimmt weiter zu. Im Jahre 2006 waren es 123, die 71 Prozent des Kantonssteuerertrags der Gesellschaften ablieferten.

Auch bei den natürlichen Personen nimmt die Zahl der Steuerpflichtigen, die ein Vermögen von über einer Million Franken versteuern, weiter zu. Im Jahre 2006 waren es 2791, die 39,6 Mio. Fr. Vermögenssteuer zahlten. 2,1 Prozent der Steuerpflichtigen haben somit 58,7 Prozent des kantonalen Vermögenssteuerertrags bezahlt.

Erosion in der Stadt

Pro Einwohner hat der Staat im Berichtsjahr 2862 Franken Steuer der natürlichen und juristischen Personen eingenommen. Das sind genau zwei Prozent mehr als im Jahr 2005. Der Saane- (inkl. Stadt) und der Seebezirk liegen über dem kantonalen Durchschnitt.

In der Stadt Freiburg ist der Gesamtbetrag der Kantonssteuer pro Einwohner um 2,95 und im Broyebezirk um 1,36 Prozent zurückgegangen. Die anderen Bezirke weisen Zunahmen auf, der Seebezirk: +3,56 %, und der Sensebezirk +1,0 %). Die grösste Zunahme weist der Glanebezirk (+5,7 %) gefolgt vom Greyerzbezirk (+4,6 %) aus. Berücksichtigt man lediglich den Steuerertrag der natürlichen Personen, ist auch in Saane-Land ein leichter Rückgang pro Einwohner um 0,15 % festzustellen.

Der höchste Staatssteuerertrag pro Einwohner stammt weiterhin von der Bevölkerung der Gemeinde Ferpicloz (Saaneland) gefolgt von Greng (Seebezirk). Die Gemeinde Jaun hat nach wie vor den tiefsten Steuerertrag pro Einwohner (siehe Tabelle). Innert Jahresfrist konnte dieser aber doch um 1,5 Prozent gesteigert werden.

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