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Die Strassen sollen sicherer werden

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Gemeinderat David Bongard informierte am Montag an der Gemeindeversammlung von Misery-Courtion über verschiedene «Baustellen», die ins Stocken geraten sind: So hat die Gemeinde bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) eine Sicherheitsstudie für die Gemeindestrassen in den Dörfern Misery, Courtion, Cournillens und Cormérod in Auftrag gegeben. Hauptpunkte bilden die Sicherheit der Fussgänger, Tempolimiten und der Durchgangsverkehr von Schwertransportern. Nun hat der Kanton auf die Studie reagiert: Die Hauptstrasse in Cournillens müsse für den Schwerverkehr frei bleiben. Die von der BFU vorgeschlagenen Massnahmen zur Verkehrsberuhigung seien daher nicht zulässig. Welche Massnahmen möglich seien, bleibe aber offen, erklärte Bongard: «Uns fehlen schlicht die Direktiven des Kantons.» Auch bei der Strassensanierung im Zentrum von Courtion kam es zu Verzögerungen, weil ein Anwohner Einsprache gegen das geplante Trottoir erhoben hat. Inzwischen sei aber eine Lösung in Sicht; die Arbeiten könnten bald fortgesetzt werden, so Bongard.

Vorwärtsgehen soll es bei der Nachtabschaltung der öffentlichen Beleuchtung: «Wir haben die Pläne vom Kanton zurückerhalten und werden noch in diesem Jahr mit der Umsetzung beginnen», so Bongard. In einigen Quartieren könnten also nachts zwischen ein und fünf Uhr bald die Lichter ausgehen.

Gesunde Finanzen

Die Rechnung 2012 schliesst bei einem Aufwand von 6,2 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 12 000 Franken. Zudem konnten zusätzliche Abschreibungen von 340 000 Franken getätigt werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung beträgt netto 2874 Franken und ist damit leicht angestiegen. Syndic Jean-Pierre Martinetti führte dies auf die hohen Investitionen, vor allem für den Neubau der Schule (Gesamtinvestition von 4,75 Millionen Franken), zurück. Doch die finanzielle Lage der Gemeinde sei stabil genug, um dies aufzufangen, erklärte er.

Weil beim Schwimmbadverband Courtepin nicht alle Gemeinden mitmachen, verteilen sich die Kosten nun auf die verbleibenden Gemeinden. Misery-Courtion wird sich demnach statt mit 228 000 neu mit 290 000 Franken beteiligen müssen.

Bezüglich Fusionsabsichten wollte sich der Syndic nicht äussern: «Es herrscht Status quo», sagte er nach der Versammlung auf Anfrage. Im Herbst hatten sich die Bürgerinnen und Bürger in einer Umfrage klar für eine Fusion ausgesprochen. Eine Mehrheit der Bürger würde eine kleine Fusion bevorzugen. mkc/luk

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