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Die surfenden Biker

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Die surfenden Biker

Nationales Bike-Cross in Plaffeien

Hierzulande kennt man den Mountainbike-Sport hauptsächlich als Rennen über längere Distanzen quer durch die Gegend. Erstmals fand nun am Wochenende in Plaffeien ein Bike-Rennen der anderen Art statt: ein Bike-Cross auf dem Bike-Park-Parcours.

Von GUIDO BIELMANN

Bike-Cross ähnelt eigentlich dem Motocross: Es wird auf einer Schlaufe gefahren, welche etliche technische Schwierigkeiten aufweist: Sprünge, stark überhöhte Kurven, mehrere hintereinander folgende Buckel, die beim Motocross «Woops» genannt werden. Die schnellen Piloten, welche die Runde im Griff hatten, brauchten keine halbe Minute.

Gefahren wurde jeweils ein Runde zu viert. Nach der Qualifikation ging es in die Viertel- und Halbfinals. Je die zwei Ersten kamen weiter. Am Ende fuhren in jeder Kategorie die vier Besten den Final.
Bike-Cross ist technisch eine schwierige Sache. Schon wer in der Startrampe nicht ruhig stehen kann, gerät schon ins Hintertreffen, geschweige denn die Sprünge und engen Kurven. Schwierig ist auch das Begriffswirrwarr dieses Sports. Das Rennen von Plaffeien zählte zwar zum Schweizer Dual-Cup, wo in der Regel zu zweit gefahren wird. Aber da es sich hier um Vierer-Läufe handelte, ordnete manch ein Kenner vor Ort das Rennen dem Four-Cross (oder 4-Cross) zu, welches auch in Viererläufen, aber als Abfahrt ausgetragen wird. Aber dies zu verstehen, ist ohnehin nicht wichtig, da diese Art von Rennen in den nächsten Jahren definitiv von den Abfahrtsrennen zu viert, also dem echten 4-Cross abgelöst wird, wie Reto Capaul von der Leitung des Dual-Cups erklärte.
Aber spektakulär waren die Rennen allemal, auch wenn die angekündigten nationalen Cracks alle fehlten. Da war Speaker Hugo Raemy des Öftern nahe am Ausflippen, wenn einer der Fahrer über die Bahn «surfte». Surfing nennen die Biker die Fahrtechnik auf dem Hinterrad, ohne dabei zu pedalen.

Männer: 1. Manuel Rauch; 2. Hansueli Spitznagel; 3. Michael Hollenstein; 4. Oliver Balwin. – 9 klassiert. Männer-Fun: 1. Andreas Mäder; 2. Thomas Raemy (Bikeclub Sense-Oberland); 3. Sven Mumenthaler; 4. Florian Sutter; 5. Matthias Busslinger; 6. Andi Steinhart. – Ferner: 9. Manfred Brügger (Düdingen). – 18 kl. Junioren: 1. Michel Hipp; 2. Lukas Buck; 3. Reto Schmid; 4. Adrian Wyssen (Plaffeien); 5. Benjamin Wenger. 22 kl. Frauen: 1. Miriam Ruchti; 2. Alice Kühne; 3. Christa Balwin. – 5 kl. Jugend 1989-91: 1. Sean Neary; 2. Nicolas
Gspan; 3. David Lasry; 4. Andreas Brügger (Bikeclub Sense-Oberland). – 20 kl. Jugend 1992-97: 1. Raphael Voirol (Bikeclub Sense-Oberland. – Ferner: 4. Anja Bächler (Bikeclub Sense-Oberland); 6. Simon Schafer (Bikeclub Sense-Oberland). – 37 kl.

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