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Die SVP hat die drei Parteiausschlüsse vollzogen

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Soweit er wisse, sei es der erste Parteiausschluss in der SVP auf kantonaler Ebene, sagt SVP-Kantonalpräsident Ruedi Schläfli zur Angelegenheit um drei Sensler Parteimitglieder, die nun eben nicht mehr der SVP Freiburg angehören. Es geht dabei um den amtierenden Plaffeier Gemeinderat Alfons Piller, ehemaliger SVP-Grossrat, sowie um Adrian Vonlanthen aus Giffers und Sandra Schweingruber, ehemalige Co-Ortsparteipräsidentin der SVP Sense-Oberland. Den Anstoss für den Parteiausschluss hatte die SVP Sense gegeben.

Keine Rückmeldung

Der Vorstand der Kantonalpartei musste über den Antrag der SVP Sense, diese drei Mitglieder aus der Partei auszuschliessen, entscheiden. Unter der Leitung des neuen SVP-Kantonalpräsidenten Ruedi Schläfli war der Direktionsvorstand Mitte Mai zum Schluss gekommen, dass die drei Personen nicht den Statuten der kantonalen SVP entsprechen (die FN berichteten). Sie wurden dennoch nicht direkt ausgeschlossen, sondern hatten 30 Tage Zeit, Stellung zu beziehen oder Rekurs einzulegen. Doch es geschah nichts. «Wir haben keine Rückmeldung erhalten», sagt Schläfli auf Anfrage. Deshalb habe der Vorstand entschieden, diese drei Mitglieder aus der Partei auszuschliessen. «Für uns ist die Geschichte damit erledigt und schon lange abgehakt.» Ein Parteiausschluss sei nie angenehm – weder für die Partei noch für die betroffenen Personen, doch der Vorstand habe Stellung beziehen und eine Entscheidung fällen müssen.

Man müsse dieses Thema nun nicht mehr breitschlagen, findet Alfons Piller. «Das Leben geht weiter», betont er. Seine politische Ideologie ändere er wegen des Parteiausschlusses nicht, sagt der Plaffeier Gemeinderat, der 15 Jahre für die SVP im Kantonsparlament sass. Adrian Vonlanthen erklärt auf Anfrage, dass er sich momentan nicht zum Thema äussern wolle. Er werde den Verantwortlichen lieber einmal gegenübertreten, statt sich schriftlich auszutauschen. Für die SVP Sense sei die Angelegenheit damit abgeschlossen, wie Bezirkspräsidentin Liliane Marchon erklärt. Der Sektion Sense-Oberland gehe es gut, sie werde sich demnächst neu konstituieren.

Rückblick

Eigene Grossratsliste eingereicht

Die SVP Sense hatte ihren Grossrat Alfons Piller nicht für die Wahlen 2016 nominiert, weil dieser den Ehrenkodex der Partei nicht erfüllt hatte. Mitglieder müssen unter anderem einen Straf- und Betreibungsregisterauszug einreichen. In der Folge stellte Piller eine eigene, unabhängige Liste auf, auf der auch Vonlanthen und Schweingruber kandidierten. Sie holten keinen Sitz.

ak

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