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Die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche trennt sich vom Haus der Begegnung

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Autor: Hannes Währer

Nachdem das Haus der Begegnung in Charmey sich für die Evangelisch-reformierte Kirche Freiburg (ERKF) zunehmen zu einer finanziellen Belastung entwickelt hat, ist an der Synode vom 19. Mai nun die definitive Trennung vom Betrieb vollzogen worden.

Bereits auf den 1. Januar 2007 ist das Haus der Begegnung in eine Stiftung überführt worden. Dabei wurde jedoch noch nicht über die definitive Zuteilung der Gelder entschieden. Im Herbst 2007 beschloss die Synode, die Rechnung 2006 des Betriebs erst an der Frühjahrssynode zu verabschieden.

Umlaufvermögen gehört zur Schenkung

Diese genehmigte nun einerseits die Schlussrechnung und die Schlussbilanz. Andererseits beschlossen die Delegierten, dass das Umlaufvermögen von rund 97 000 Franken in der Schenkung der ERKF an die Stifung inbegriffen war. Zudem entschieden die Delegierten, dass eine allfällige Mehrwertsteuerforderung von rund 83 500 Franken, die aus den Aktivitäten des Hauses der Begegnung entstanden war, durch die ERKF übernommen würde. «Damit ist die definitive Trennung der Kantonalkirche vom Haus der Begegnung vollzogen», führte der Präsident des Synodalrates, Daniel de Roche, an der Medienkonferenz vom Dienstag aus.

Fachkommission Bildung für beide Sprachen

Mit grosser Mehrheit stimmte die Synode auch dem Beschluss zu, neu nur noch eine kantonale Fachkommission Bildung einzusetzen, die für beide Sprachregionen zuständig sein wird. Zuvor waren beide Regionen von je einer Kommission betreut worden.

Verabschiedet wurde auch die Rechnung 2007 der ERKF. Mehreinnahmen von 25 000 Franken stehen Minderausgaben von 180 000 Franken gegenüber, was zu einem Einnahmenüberschuss von rund 206 500 Franken führte. Über die Verwendung des Überschusses wurde ein separater Entscheid gefällt, der auch soziale Organisationen berücksichtigt (siehe Kasten).

Neu Thérèse Chammartin im Synodalrat

Zudem ist der Synodalrat für die Legislaturperiode 2008 bis 2012 gewählt worden. Für die zurücktretende Vize-Präsidentin nimmt neu Thérèse Chammartin von Massonnens im Synodalrat Einsitz. Das Amt der Vize-Präsidentin übernimmt jedoch die bisherige Martina Zurkinden-Benes. Alle übrigen Mitglieder sind im Amt bestätigt worden.

Auf positives Echo stiess bei der Synode auch die neue Form des Jahresberichts. Dieser wurde ausführlicher und mit einer breiteren Themenvielfalt gestaltet als in den Vorjahren. Eine Tatsache, die gut zum Anspruch des wiedergewählten Synodalratspräsidenten Daniel de Roche passt, in Zukunft die Kommunikaton der ERKF gegen innen und aussen zu verstärken.

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