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Die Titanic schippert durch die Unterstadt

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Carolin Foehr

Wenn Paukenschläge die Erde erzittern lassen, glitzernde Konfetti durch die Luft wirbeln und Zorro, Pippi Langstrumpf und Charlie Chaplin den Strassenrand säumen – dann, das weiss jeder Stadtfreiburger, ist wieder die Zeit der Bolzenfasnacht. Am Wochenende war es zum 44. Mal so weit: Am Sonntagnachmittag trieb Guggenmusik Tausende Besucher durch die engen Gassen der Unterstadt.

Blei in Tennisschuhen

Fasnächtlicher Höhepunkt war dabei die Hinrichtung von Bösewicht Rababou im Auquartier. Die Anklageschrift war lang, die Beweislast erdrückend. Er habe den Schweizer Tennisspielern am Davis Cup Blei in die Schuhe gesteckt, so der Henker, und einen Nicht-Stadtfreiburger zum Bischof erhoben. Den Kanton habe er mit der Schliessung der Geburtshilfe im ganzen Land lächerlich gemacht und generell die Unfähigkeit der Behörden unterstützt. Auf die Buh-Rufe der empörten Menge antwortete der Henker mit dem Todesurteil: Binnen weniger Minuten brannte Rababou lichterloh.

Weniger kritisch, dafür umso fantasievoller waren über dreissig Musikgruppen und geschmückte Wagen durch die Unterstadt gezogen. Das Bankgeheimnis, die Energiepolitik und der Titanic-Untergang vor 100 Jahren waren zwar auch ein Thema. Doch die Menge zollte besonders Aladins 1001 Nacht, den Helden aus Tim und Struppi und der Rückkehr des Velo-Rennens «12 Stunden der Au» viel Applaus.

Nach dem traditionellen Sonntagsumzug findet morgen Dienstag der Kinderumzug statt – natürlich auch mit eigenem Rababou-Feuer.

Hundert Jahre nach seinem Untergang zog das Kreuzfahrtschiff «Titanic» durch die Freiburger Strassen – sehr zur Freude der Menschenmenge.Bilder Charly Rappo

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