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Die Tor-Impotenz des FC Seisa 08

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Autor: franz brülhart

Die Calvetti-Elf wusste, dass dieser Match ihre letzte Chance war, um noch ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mitzureden. Das war dann auch auf dem Spielfeld zu sehen. Seisa machte die Räume eng, störte früh und liess dem Gast wenig Möglichkeit, seine technische Überlegenheit auszuspielen.

Vor der Pause besser

So bestimmten die Sensler die erste Halbzeit und kamen zu einigen guten Torraumszenen. Nach einer Viertelstunde lief Mathis auf der linken Seite bis zur Grundlinie. Seinen Pass vors Tor konnte Delley gerade noch vor dem einschussbereiten Seisa-Stürmer wegschlagen. Kurz darauf folgte ein krasser Fehler der Gästeverteidigung, den Kurzo fast ausgenutzt hätte. Bei einem Konter von Seisa (21.) wurde Mathis steil lanciert. Aus 20 Metern zog er ab, doch landete sein Schuss direkt in Goalie Berchiers Armen. Nach 25 Minuten dann die erste Torchance von Estavayer. Ein Eckball wurde zur Kopfballstafette, landete schlussendlich bei Pythoud, dessen Köpfler aus kurzer Distanz wurde eine Beute von Keeper Herren. In der Folge konnte Herren einen gefährlichen Aufsetzer von Atashi erst im Nachfassen behändigen. Kurz vor der Pause erspielten sich die Gastgeber eine weitere gute Möglichkeit. Doch Mathis traf den Ball nicht richtig. Im Gegenzug fiel dann der Treffer für Estavayer. Furtado wurde am Sechzehnerrand angespielt, passte mit der Hacke weiter zu Atashi, der im Offside stand. Die Pfeife des Schiris blieb jedoch stumm und so musste Pythoud bei der Hereingabe von Atashi nur noch den Fuss hinhalten und einschieben. Seisa lag zur Pause unverdient im Rückstand, war es doch bis dahin das bessere Team.

Estavayer legte zu

Am Willen und Einsatz fehlte es der Calvetti-Elf nicht. Sie kämpfte bis zum Schluss, doch auch der Ehrentreffer wollte nicht gelingen — im Gegenteil. Seisa öffnete hinten und das eröffnete Estavayer viele Konterchancen. So konnte sich der Sensler Keeper ein paar Mal gut in Szene setzen und drei Topchancen der Gäste zunichte machen. In der 75. Minute war jedoch auch er machtlos und musste das Geschoss von Pythoud aus 20 Metern passieren lassen. In der letzten Minute liess man Zulfai gewähren. Mit seinem Flachschuss aus kurzer Distanz erzielte er den dritten Treffer für die Gäste.

Seisa-Trainer Calvetti: «Wir waren in der ersten Hälfte die spielbestimmende Mannschaft. Wir haben generell Schwierigkeiten mit dem Toreschiessen und so waren wir auch heute zu wenig gefährlich vor dem Tor. Die Mannschaft hat heute sehr viel Herz gezeigt. Doch dann kam dieses Tor, fast wie der Penalty im Plasselb-Match, und das brachte uns auf die Verliererstrasse. Wir mussten dann anders spielen, machten hinten auf und kassierten prompt das zweite Tor. Trotzdem ein Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat bis zum Schluss gekämpft. Unser Ziel in dieser Aufstiegsrunde bleibt, mit einer aussergewöhnlichen Leistung doch noch einen Sieg einzufahren.»

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