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Die Tourismusorte im Berggebiet planen ihre Zukunft gemeinsam

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Autor: walter buchs

«Positionierung der Tourismusdestinationen im Berggebiet und ihre langfristige Entwicklung»: So lautet der Arbeitstitel eines Projektes des Verbandes der Freiburger Seilbahnen, das im Rahmen der neuen Regionalpolitik (NRP) in den kommenden zwei Jahren durchgeführt werden soll.

Potenzial jeder Station besser kennen

Antoine Micheloud, Direktor der Station Moléson, hat die Mitglieder des Verbandes an der Generalversammlung vom Dienstagvormittag in Les Paccots über den Stand der Vorbereitungen informiert. Es gehe darum, für jede einzelne Tourismusstation in den Freiburger Voralpen das vorhandene Angebot und das Entwicklungspotenzial nach den genau gleichen Kriterien darzustellen und Lösungsvorschläge zu formulieren, die dann in eine langfristige Gesamtsicht münden. So könne das Angebot der einzelnen Stationen am besten aufeinander abgestimmt werden und eine optimale Wertschöpfung als Beitrag zur Weiterentwicklung der kantonalen Wirtschaft erzielt werden.

Wie Micheloud den FN gegenüber ergänzte, werden die Unterlagen für das Gesuch in den kommenden Wochen verfeinert und dann bei der Wirtschaftsförderung eingereicht. Wenn die für die NRP-Projekte zuständige Kommission den Vorschlag ins Programm der Regionalpolitik aufnimmt, soll bereits in der kommenden Wintersaison mit der Analyse begonnen werden. Die an der Generalversammlung anwesenden Vertreter der Bergbahngesellschaften stimmten dem Antrag ihres Präsidenten Michel Losey zu, das Projekt wie vorgeschlagen weiterzuverfolgen. Es solle aber sichergestellt werden, dass eine Koordination mit der «Vision 2030 des Freiburger Tourismus» und den Bemühungen der Tourismusorganisationen erfolgt.

Zusammenarbeit wird von Jahr zu Jahr enger

Michel Losey, Grossrat aus Sévaz, erwähnte in seinem Präsidentenbericht, dass die Vorbereitung und die Umsetzung des Dekrets des Grossen Rates zur Finanzierung der Erneuerung der Seilbahnen für den Vorstand eine echte Herausforderung sind. So sei das Vorgehen der Geldsammlung zur Sicherstellung der Eigenmittel in einer Konvention festgelegt und von allen Stationen gutgeheissen worden (siehe auch Kasten).

Als Verantwortlicher der technischen Kommission des Verbandes wies Philippe Gaillard, Betriebsleiter La Berra, auf die zunehmende Kooperation der Stationen beim Einkauf, beim Austausch von technischem Werkzeug sowie bei der Ausbildung der Patrouilleure hin. Der Verantwortliche der Marketing-Kommission, Adolf Kaeser, Betriebsleiter Schwarzsee, gab Rechenschaft ab über die Verwendung des gemeinsamen Marketingbudgets in der Höhe von 115 000 Franken. Besonders wies er aber auf die erfolgreiche Aktion hin, allen Drittklässlern im Kanton ein Saisonabonnement zu offerieren. Die Aktion werde im kommenden Winter wiederholt, genau gleich wie der gemeinsame Vorverkauf der Saisonabonnemente.

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