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Die TPF haben 2013 so viele Passagiere transportiert wie noch nie

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Die neue Rekordzahl von 28,4 Millionen Fahrgästen brachte den Freiburger Verkehrsbetrieben (TPF) 2013 mit 135 Millionen Franken auch einen Höchstwert beim Umsatz. «2,5 Prozent mehr Passagiere, das ist sehr gut», fasste TPF-Direktor Vincent Ducrot das Resultat an der gestrigen Bilanz-Pressekonferenz zusammen. National liege die Zunahme bei den Verkehrsbetrieben unter einem Prozent; der TPF-Prozentsatz liege gar höher als die Freiburger Bevölkerungszunahme.

 2013 resultierte den TPF ein Nettogewinn von 1,9 Millionen Franken. Dies sei weniger als die üblichen vier bis fünf Millionen Franken, sagte Ducrot. Es gebe dafür aber einen buchhalterischen Grund: Bisher seien die Einnahmen für ein Abonnement an dem Tag verbucht worden, an welchem es gelöst worden sei. Neu würden die Einnahmen auf zwölf Monate aufgeteilt. Somit resultierten 2013 weniger Einnahmen, dafür haben die TPF genauere monatliche Abrechnungen.

Gedränge schreckt ab

Positiv haben sich die Passagierzahlen bei den Bussen entwickelt. Die Regionalbusse der TPF legten um 2,6 Prozent auf 6,76 Millionen Passagiere zu; bei den Stadtbussen betrug die Zunahme 3,1 Prozent (total 16,4 Millionen). Das Busnetz der Region Bulle verzeichnete ein Plus von 36,3 Prozent auf über eine Million Fahrgäste.

Einen Rückgang verzeichneten die TPF bei den Zugpassagieren. Dieser lässt sich aber erklären. So verbuchten die TPF weniger Kunden auf der S-Bahn-Linie Bulle–Freiburg, weil eine Änderung in der Konzession stattfand: Passagiere der Züge Bulle–Bern werden neu den SBB zugerechnet.

Eine Baisse von 35 000 Passagieren gab es auf der Linie Freiburg–Murten–Ins. Ducrot erklärte dies einerseits damit, dass zu Stosszeiten die Züge überbelegt seien und dies möglicherweise einige Fahrgäste entmutige. Andererseits seien wegen Arbeiten auch Züge ausgefallen, was sich auf die Statistik niederschlage. Dieses und nächstes Jahr sei noch nicht mit einer Steigerung zu rechnen (siehe Kaste).

Im vergangenen Jahr haben die TPF erstmals auf eine Anleihe zurückgegriffen. Tatsächlich tätigte das Unternehmen mit 61,5 Millionen Franken überdurchschnittlich hohe Investitionen. Direktor Vincent Ducrot erwähnte, dass in letzter Zeit besonders viele Bahnübergänge saniert worden seien. Allein in den letzten drei Jahren hätten rund 200 solche Sanierungen stattgefunden. In Freiburg gibt es nun nur noch vereinzelt unbewachte Bahnübergänge. «Das hat viel gebracht», so Ducrot. «Wir beklagten früher etwa einen Toten pro Jahr, nun ist dies stark zurückgegangen.»

Ebenfalls ins Jahr 2013 fiel die Inbetriebnahme des Betriebszentrums in Bulle, und das gesamte Billettautomatennetz wurde vollkommen erneuert.

Billette beim Chauffeur

Diesen Sommer wird eine weitere Neuerung eingeführt. In den Regionalbussen können ab dann die Fahrkarten wieder beim Chauffeur gekauft werden; es werden Verkaufsgeräte installiert, die durch die Chauffeure bedient werden. Weiter schalteten die TPF Ende Juni eine neue Website auf, die noch besser an die Kundenbedürfnisse angepasst sei, so der Kommunikationsverantwortliche Martial Messeiller.

Freiburg – Murten: Unterbruch der Bahnlinie geplant

D ie nächste grössere Baustelle nehmen die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF Anfang Juli in Angriff. Der Spatenstich zur Umgestaltung des Bahnhofs Belfaux Dorf findet statt. Dieser Umbau ist eine der Schlüsselarbeiten im Hinblick auf die Einführung des Halbstundentakts zwischen Freiburg, Murten und Neuenburg zum Fahrplanwechsel im Dezember 2016. Gemäss den TPF-Verantwortlichen liegt die Baubewilligung vor.

Weiter seien für die Bahnhöfe Pensier, Courtepin und Münchenwiler die Planungsstudien abgeschlossen. Die Baugesuche dazu dürften in absehbarer Frist aufgelegt werden. Nebst der Anpassung der Infrastrukturen an die Normen des Behindertengleichstellungsgesetzes werden die Ausbauarbeiten bei den Bahnhöfen längere Zugskompositionen und Kreuzungsmöglichkeiten gewährleisten.

Die Baustellen dürften zu gewissen Unterbrüchen im Zugverkehr führen, so TPF-Direktor Vincent Ducrot. Besonders stark wird sich das im Sommer 2015 bemerkbar machen. «Um effizient arbeiten zu können, werden wir voraussichtlich während sechs bis sieben Wochen den Zugverkehr auf der Strecke Freiburg – Murten – Ins einstellen.» Erst wenn diese Arbeiten beendet sind, erwartet Ducrot, dass auch die Passagierzahl auf dieser Strecke wieder zunimmt. Da, wo 2013 die TPF-Leistungen zugenommen hätten und die Fahrpläne harmonisiert worden seien, habe die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel um zehn Prozent zugenommen. uh

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