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Die TPF verbessern ihren Passagierrekord

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Fast neun Prozent mehr Fahrgäste beförderten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe TPF im vergangenen Jahr. Gleichzeitig ging der Gewinn des Unternehmens allerdings deutlich zurück.

Bereits für das Jahr 2022 hatten die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) von einem Passagierrekord gesprochen mit fast 34,5 Millionen Reisenden. Im vergangenen Jahr konnte das Transportunternehmen diese Zahl weiter steigern. «37,5 Millionen Fahrgäste zählten die TPF im 2023», freute sich Verwaltungsratspräsident und Staatsrat Didier Castella (FDP) am Freitag anlässlich der Präsentation der Jahresergebnisse. Das ist ein Plus von 8,9 Prozent. «Die Covid-Krise ist überwunden. Die Kundschaft ist wieder zurück.»

Die grössten Passagierzuwächse verzeichneten die TPF auf dem Netz der Agglo Freiburg, inklusive Düdingen, und rund um Bulle: Das Plus gegenüber 2022 betrug fast 12 beziehungsweise rund 15 Prozent. «Das ist eine grosse Zunahme», kommentierte Serge Collaud, Generaldirektor der TPF, die Zahlen. Er sprach von einem Aufholeffekt. Denn die Zahlen von 2022 seien noch ein bisschen von Covid beeinflusst gewesen. In den Regionalbussen nahm die Passagierzahl um 4,7 Prozent zu und in den Zügen um 5,7 Prozent.

Von einem «sehr hohen Qualitätsniveau» sprach der Generaldirektor beim Blick auf die Qualitätsindikatoren des Bundesamts für Verkehr. «National befinden wir uns im oberen Bereich der Skala.» Bei der Reisequalität in Bussen und Zügen sowie an den Bahnhöfen und den Haltestellen übertreffen die TPF die Zielwerte des Bundesamts. Die Pünktlichkeit der Züge erreichte im vergangenen Jahr einen Wert von 95,6 Prozent, Ziel war 96 Prozent. Das Ziel von 92 Prozent im Busverkehr verfehlten die TPF mit ihren erreichten 84,5 Prozent. Das sei die Folge von Bauarbeiten, Staus und fehlenden Busspuren, die es dem Unternehmen erlauben würden, an den Staus vorbeizufahren, so Collaud.

Die Busse der TPF beförderten mehr Passagiere als im Vorjahr.
Archivbild: Jean-Baptiste Morel

Gewinn nicht mehr im Millionenbereich

Ebenfalls weniger berauschend sind die Zahlen des Jahresgewinns. Im vergangenen Jahr verbuchten die TPF ein Plus von fast 244’000 Franken. 2022 war es noch ein Gewinn von 5,3 Millionen Franken. «Das Jahr war damals von atypischen Sachverhalten geprägt gewesen», erklärte Nicolas Rérat, Leiter der Abteilung Finanzen und Supply Chain. Zum einen habe es damals eine Auszahlung von zwei Millionen Franken gegeben von Versicherungen wegen einer Dieselverschmutzung. Das Strafverfahren und die Haftungsfrage von diesem Vorfall seien weiterhin nicht abgeschlossen, informierte Serge Collaud aufgrund einer Frage der FN. Zum anderen habe die Corona-Deckung für das Jahr 2021 das Finanzergebnis von 2022 ebenfalls positiv beeinflusst. Aus Sicht der TPF ist 2023 ein solides Jahr, das von einer wiedergefundenen Stabilität zeugt.

Der Blick auf die verschiedenen Unternehmensbereiche der TPF Holding zeigt, dass der Passagiertransport, TPF Trafic, und die Instandhaltung sowie Erneuerung der Eisenbahninfrastruktur, TPF Infra, verantwortlich sind für das positive Jahresergebnis. Sie verzeichneten einen Gewinn von 2,7 beziehungsweise fast drei Millionen Franken. Deutlich im negativen Bereich ist die Immobiliensparte, TPF Immo, mit einem Defizit von 3,2 Millionen Franken. «Wir sind hier gerade in einer Investitionsphase mit Projekten in Bulle, Châtel-Saint-Denis, Estavayer und Givisiez», sagte Finanzchef Nicolas Rérat. Die Inbetriebnahme der Gebäude mit Wohnungen, Geschäften und Büros werde zu einem späteren Zeitpunkt Einnahmen generieren. Das Minus von rund 400’000 Franken auf Ebene der TPF Holding sei entstanden wegen des Stopps eines Informatikprojekts.

Neuer Verwaltungsrat

Staatsrat Didier Castella informierte an der Medienkonferenz, dass ein Wechsel im Verwaltungsrat stattfindet. Jacques Bourgeois, ehemaliger FDP-Nationalrat, gibt sein Amt, das er 13 Jahre innehatte, ab. «Er war für uns eine wertvolle Verbindung nach Bundesbern», so Castella. Neuer Vertreter des Kantons im Verwaltungsrat ist Eric Fassbind, Besitzer einer Hotelgruppe. «Wir haben ihn ausgewählt wegen seiner unternehmerischen Fähigkeiten, seines Wissens im Tourismus und seiner Begeisterung für die Eisenbahn.»

Wasserstoffbusse sollen ab Herbst fahren

Mit einer Erhöhung des Aktienkapitals wollten sich die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) die Mittel geben, um nachhaltigere Fahrzeuge anzuschaffen und die Nutzung des ÖV zu fördern. Anfang März hatte die Stimmbevölkerung dem zugestimmt. So durfte der Kanton seine Beteiligung um 60 Millionen Franken erhöhen. Die Stadt Freiburg und die SBB als weitere Aktionäre zogen mit und erhöhten ihre jeweiligen Anteile um 12,5 Millionen beziehungsweise 3,8 Millionen Franken.

«Diese Erhöhung gibt uns Rückenwind für unsere Energiewende», sagte TPF-Generaldirektor Serge Collaud. Das Transportunternehmen habe kürzlich eine Ausschreibung für neue Elektrobusse gestartet und werde voraussichtlich im Herbst den Zuschlag vergeben. «Die Lieferung der Busse wird dann noch 18 bis 24 Monate dauern», erklärte Collaud.

Bereits diesen Herbst, voraussichtlich ab Oktober, wollen die TPF testweise zwei Wasserstoffbusse einsetzen. Diese sollen auf den Strassen rund um die Stadt Freiburg anzutreffen sein. «Zu Beginn werden sie rein elektrisch fahren, weil wir die Reichweite der Batterien testen. Später werden wir dann dank des Wasserstoffs die Distanz, die die Busse fahren, steigern.» Das Ziel sei eine Reichweite von 350 bis 400 Kilometer. «Nur mit den Batterien ist eine solche Distanz nicht möglich.»

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