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«Die Trainer sind heute mehr im Schussfeld»

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Was haben Richard Aeby, Nick Calvetti, Gilbert Mollard und Bruno Stulz gemeinsam? Sie alle sind Trainer eines Deutschfreiburger 2.-Liga-Teams, und sie alle standen bei ihren Vereinen beim letzten Saisonstart noch nicht an der Seitenlinie.

Zwei Rückkehrer, ein Altbekannter, ein Neuling

Nick Calvetti wurde letzte Saison als Feuerwehrmann zum FC Giffers-Tentlingen gerufen. Nach der Entlassung von Trainer Bruno Stulz hat er die Sensler in den letzten vier Meisterschaftsspielen zum Ligaerhalt geführt. Da versteht es sich quasi von selbst, dass der Schmittner seine Tätigkeit im Sensler Oberland fortführt. So gibt Calvetti nach neun Jahren sein Comeback als 2.-Liga-Trainer, nachdem er zuletzt in der Saison 2003/04 beim FC Überstorf in der höchsten kantonalen Spielklasse tätig gewesen war.

Ein Comeback in der 2. Liga gibt auch Richard Aeby. Zwei Jahre hatte er seine Trainertätigkeit unterbrochen, um sich beruflich weiterzubilden. Als der abstiegsbedrohte FC Plaffeien im Vorjahr vier Runden vor Meisterschaftsende Erich Dürret als Trainer entlassen hatte, sprang der Tentlinger erfolgreich ein. Zuvor war er beim FC Giffers-Tentlingen in der 2. Liga engagiert gewesen.

Kein Rückkehrer ist Bruno Stulz. Er hatte die letzte Saison in Giffers in Angriff genommen. Kurz vor Ende seines zweiten Jahres wurde er allerdings entlassen und musste sich nach einem neuen Verein umsehen. Innerhalb der 2. Liga hat er nach Kerzers gewechselt, wo ihn der Verein mit offenen Armen empfangen hat. Im Seeland ersetzt Stulz den zum SC Düdingen gewechselten Martin Lengen. Der Düdinger hatte bereits von 2005 bis 2009 auf dem Erli an der Seitenlinie gestanden, in seinem letzten Jahr schaffte er mit den Seeländern gar den Aufstieg in die 2. Liga interregional. Mit Gilbert Mollard startet auch der FC Murten mit einem neuen Trainer in die Saison. Mollard ist der Nachfolger von Philippe Eich, der wegen gesundheitlicher Probleme sein Amt als Spielertrainer nicht mehr ausüben kann.

«Immer die gleichen fünf bis sechs Namen»

Was bei den Trainerwechseln in der 2. Liga–nicht erst in diesem Jahr–auffällt, ist die Tatsache, dass immer wieder die gleichen Namen auftauchen. «Es ist tatsächlich so, dass immer die gleichen fünf bis sechs Trainer gehandelt werden», sagt denn auch Nick Calvetti. Für Richard Aeby ist klar: «Es ist für einen Club einfacher und sicherer, einen Trainer zu engagieren, der bereits über 2.-Liga-Erfahrung verfügt und etwas ausweisen kann.»

Bruno Stulz sieht noch einen weiteren Grund: «Es gibt durchaus viele qualifizierte Trainer, nur wollen sie den grossen Aufwand nicht mehr leisten. Das Problem ist, dass heute die Trainer viel schneller und öfter ins Schussfeld geraten. Hat man früher eher die Spieler ausgemustert, so müssen heute die Trainer die Koffer packen. Das ist nicht zuletzt der Fehler der Clubs.»

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