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Die treue Kundschaft gepflegt und so Grossverteilern die Stirn geboten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

«Einen solchen Laden, wie wir ihn während 31 Jahren geführt haben, gibt es nur noch ganz selten.» Dies sagen Eduard und Gret Aebischer, kurze Zeit nachdem sie ihr Haushaltapparategeschäft an der Lindengasse altershalber aufgegeben haben. Sie hätten nicht nach einem Nachfolger Ausschau gehalten, denn «ein solches Geschäft hat heute aufgrund des Preisdrucks von Grossverteilern und Fachgeschäften kaum noch eine Chance».

Staubsauger als Standbein

Nach seiner Tätigkeit als Möbelschreiner war Eduard Aebischer ab 1972 als Aussendienst-Mitarbeiter eines grossen Staubsaugerproduzenten tätig. Bereits zu dieser Zeit hat er sich durch Hausbesuche im Sense- und Seebezirk, im angrenzenden Bernbiet und auch in der Stadt Freiburg eine solide Kundschaft aufgebaut, die ihm «über die Jahrzehnte weitgehend treu geblieben ist», wie er zu Beginn der Pensionierung mit Genugtuung feststellt.

Ab 1979 führte er sein eigenes Geschäft an der Alpengasse 4 und ab 1995 an der Lindengasse 21 (rue du Tilleul), wo mehr Platz zur Verfügung stand, um grössere Geräte wie Waschmaschinen, Tumbler und Gefrierschränke aufzustellen. Ab Beginn der 1990er-Jahre boten Aebischers alle Küchengeräte an, dann auch ganze Kücheneinrichtungen, wobei Staubsauger stets das eigentliche Standbein blieben. Das Ehepaar hat das Geschäft immer gemeinsam betrieben. «Für Angestellte hätte es nicht gereicht», sagt Gret Aebischer, auch wenn die Präsenzzeiten manchmal sehr lang waren. Einen wesentlichen Punkt, um über all die Jahre gut zu bestehen, sieht Eduard Aebischer in der Pflege der Kundschaft, den Service-Leistungen und den Raparaturen, die er in kleinerem Rahmen in einem Raum des Wohnhauses vorderhand noch ausführt. Die Sympathie der Stammkundschaft hätten sie bis in die letzten Tage erfahren dürfen.

Mit einer gewissen Wehmut denken beide an gute Zeiten früherer Freiburger Comptoirs zurück. Diese seien für den Jahresumsatz und die Pflege der Kundschaft sehr wichtig gewesen. Heute habe sich das geändert, da das ganze Jahr über Aktionen angeboten werden, sagt Eduard Aebischer. Deshalb war das Ehepaar – auch bedingt durch einen gesundheitlichen Einschnitt – seit 2003 nicht mehr an der Freiburger Messe präsent.

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