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Die Überreste der Brandruine des Hotels Kaiseregg werden nächste Woche geräumt

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Nächste Woche fahren auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Kaiseregg in Plaffeien Bagger auf. Am Montag hatte die kantonale Gebäudeversicherung ihr Einverständnis gegeben, die Brandruine zu räumen, wie Immobilienverwalter Josef Raemy als Vertreter des Besitzers Antonio Moreira auf Anfrage sagte. Zuvor hatte der Oberamtmann des Sensebezirks Nicolas Bürgisser rund acht Wochen nach dem Brand die Bewilligung für die Aufräumarbeiten gegeben.

Untersuchung läuft noch

Er hatte wiederum zuerst abwarten müssen, bis die technischen Untersuchungen der Polizei vor Ort abgeschlossen waren. Diese sind nun zwar beendet, doch die Untersuchung über die Brandursache läuft noch, wie Polizeisprecher Gallus Risse auf Anfrage der FN erklärte. «Die Polizei ermittelt weiterhin in alle Richtungen.» Mehr könne er nicht sagen. Somit ist die Ursache, warum das ehemalige Gasthaus in der Nacht auf den 19. Januar abgebrannt ist, noch nicht geklärt.

Gebäude war geschützt

Der Besitzer hatte zuerst beabsichtigt, das rund 100 Jahre alte Gebäude zu sanieren, das Restaurant zu behalten und in den oberen Etagen Wohnungen zu bauen. Als sich herausstellte, dass der Investitionsbedarf mit rund 2,5 Millionen Franken viel höher war als ursprünglich angenommen, wollte er das Kaiseregg abbrechen und neu bauen. Das markante Gebäude ist aber im Inventar der schützenswerten Kulturgüter, und Umbauarbeiten aller Art unterlagen strengen Auflagen. Der Besitzer hatte in der Folge erfolglos versucht, das Gebäude zu verkaufen. Im Oktober 2014 hatte er ein Abbruchgesuch eingereicht, welches das Amt für Kulturgüter negativ beurteilt hat (die FN berichteten).

Neubau geplant

Wie Josef Raemy erklärte, wird der Besitzer nach dem Ende der Räumungsarbeiten einem Architekturbüro den Auftrag geben, ein Projekt für einen Neubau auszuarbeiten. Geplant ist ein neues Gebäude mit Gewerberaum im Erdgeschoss und Wohnungen in den oberen Stockwerken.

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