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Die Umstellung nie bereut

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Familie Jungo-Käser wechselte von der Milchwirtschaft zur Pferdepension

Autor: Von JOSEF JUNGO

Die Familie Jungo hatte 1988 die ersten eigenen Pferde angekauft. «Wir hatten schon immer ein besonderes Flair und eine Vorliebe für Pferde. Wir haben die Umstellung des Betriebes nie bereut», bestätigten sie. Es waren bauliche Veränderungen und einige Investitionen erforderlich. Im ehemaligen Kuhstall wurde eine Reiterstube eingerichtet.1994 kamen die ersten Pensionspferde hinzu und es wurden immer mehr. Inzwischen ist die Zahl auf 15 Pensionäre und sieben eigene Pferde für Reitunterricht, Ausreiten, Therapiereiten im Beisein einer Therapeutin angewachsen. Die Pferde sind in Boxen mit Auslauf und Weidezugang untergebracht. Die Pferde der verschiedenen Rassen fühlen sich sehr wohl. Sie sind ruhig und zutraulich.Um sich die Fachkompetenz in der Pferdezucht und -haltung anzueignen, besuchte Hugo Jungo den «Equigarde»-Lehrgang im Nationalgestüt in Avenches. Mit ihrer gewissenhaften Arbeit, dem Umgang und Flair für Pferde hat die Familie Jungo das Vertrauen der Tierbesitzer gewonnen.Der Arbeitsanfall ist beträchtlich. Bereits um sechs Uhr werden die Pferde auf die Weide gelassen. Dann werden die Boxen ausgemistet und neu eingestreut. Diese Arbeit wird vom Betriebsleiterehepaar, der angestellten Pferdepflegerin Linda Rezacova und mit Unterstützung der Eltern erledigt. Bei der Rückkehr von der Weide finden die Tiere Kraftfutter in der Krippe vor, am Mittag wird Heu verfüttert und am späteren Nachmittag gehen die Pferde wieder auf die Weide. «Die Tiere werden drei Mal gefüttert, um Verdauungsstörungen (Kolliken) vorzubeugen», erklärt der Betriebsleiter.Der übrige Tagesablauf der Pferde wird vom Freizeitprogramm der Besitzer bestimmt. Die Pflege, das Vorbereiten für den Ausritt und Satteln ist Sache der Eigentümer. Der Betrieb stellt die Infrastruktur z. B. den Round-Pen zum Longieren, den Sandplatz sowie eine Galoppbahn zur Verfügung. Die Umgebung bietet attraktive Möglichkeiten zum Ausreiten. Das Ufer der Sense liegt nur knapp einen Kilometer vom Hof entfernt.Für ihr naturnahes Hobby Pferd setzen die Pferdeliebhaber viel Zeit und Geld ein. Die Ausgaben für Pension, medizinische Versorgung, Hufschmid usw. können sich monatlich auf 1000 Franken belaufen.Weitere Informationen: www.stalljungo.ch

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