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Die Uni Freiburg im Wandel der Zeit

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Diverse Berichte über das geplante Islamzentrum an der Universität Freiburg

 Nach 100 Jahren Universität Freiburg ging der letzte «administrateur» der Hochschule (früher Kanzler genannt) in den Ruhestand. Ab 1976 hatte er ihr die Grundstruktur der heutigen Verwaltung gegeben. Die Sanierung unhaltbarer Zustände im Gebäude-, Ausrüstungs- und Personalbereich war prioritär. Er hatte erstmals die Planung von Platz-, Raum-, Gebäude- und Finanzbedarf vorgenommen sowie bei den Professoren und in der Verwaltung die Informatik eingeführt. Im Rektorat verteidigte er die traditionell moral-ethischen Grundwerte der Hochschule.

Aufgrund von Autonomie-Ansprüchen der alle vier Jahre wechselnden Rektoren erhielt die Universität stets neue Gesetze. Darin wurde von einem Politiker der «administrateur» vorerst zur «instance qui n’a qu’à suivre» degradiert und dann unbemerkt im Text beseitigt. Auch die neueste Version zur Stärkung der Macht des Rektors wurde vom Parlament nichts ahnend einfach durchgewunken. Dies wäre kaum möglich gewesen, wenn die Öffentlichkeit vorgängig ordnungsgemäss über den Inhalt der seit 2009 insgeheim stattgefundenen Gespräche betreffend die eventuelle Kandidatur von Freiburg zurSchaffung eines Islamzentrumsan der Theologischen Fakultät informiert worden wäre.

Wir achten und respektieren moderate, integrationswillige Muslime. Sie können bei uns ihre Religion, im Rahmen der in unserer Verfassung gewährleisteten Religions-, Gewissens- und Redefreiheit, leben und ihre Identität wahrnehmen. Dies vorausgesetzt, dass sie auch unsere abendländische Gesellschaft und Kultur respektieren; nicht gegen unsere Rechts- und öffentliche Ordnung verstossen; mit uns einen konstruktiven Dialog führen und interreligiös zusammenarbeiten, ohne zuzulassen, dass unser Christ-Sein von ihren übergeordneten Strukturen kritisiert und angegangen wird.

Die Behandlung heikler Probleme der schleichenden Islamisierung ist nicht eine akademische, sondern eine staatspolitische Angelegenheit. Weder ein Rektor noch der Erziehungsdirektor haben darüber zu entscheiden! Dass beherzte Parlamentarier es nun als notwendig erachten, das neueste Gesetz abzuändern, überrascht nicht.

 

«Die Behandlung heikler Probleme einer schleichenden Islamisierung ist nicht eine akademische, sondern eine staatspolitische Angelegenheit.»

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