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Die Union arbeitet sich nach vorne

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Autor: Michel Spicher

«Wenn wir am Wochenende vier Punkte holen, sind wir mehr als zufrieden», hatte Stephan Dietrich vor der Doppelrunde angekündigt. Mit einem 4:4-Remis am Samstag gegen den BC La Chaux-de-Fonds und einem 6:2-Auswärtssieg beim Team Solothurn am Sonntag wurden die Erwartungen des Assistenztrainers der Union gar um einen Zähler übertroffen. Die Basis zu ihrem Exploit legte die Union mit dem unerwarteten Erfolg beim Schweizer Meister Solothurn.

Geglücktes Comeback

Auch wenn das Team Solothurn ohne seinen österreichischen Teamleader Michael Lahnsteiner antreten musste, weil dieser an einem internationalen Turnier in Amerika engagiert war, hat sich Tafers-Freiburg den Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient. Nicole Schaller und Anna Larchenko bewiesen wie schon am Vortag ihre Klasse und kamen sowohl im Einzel als auch im Doppel zu klaren Siegen. Die Frauen der Union sind auch dieses Jahr auf dem Badminton-Court eine Macht und zuverlässige Punktelieferanten für die Union.

Überzeugen konnte aufseiten von Tafers-Freiburg auch Nicolas Blondel. Der Youngster – bisher nicht unbedingt für seine Nervenstärke bekannt – behielt am Wochenende gleich zweimal das bessere Ende für sich und tankte mit zwei ungefährdeten Einzelsiegen weiter Selbstvertrauen.

Ein geglücktes Comeback feierte in Solothurn Marc Mattmüller. Nach seinem Achillessehnenriss triumphierte der 29-Jährige zusammen mit Florian Schmid im ersten Herrendoppel. Obwohl die beiden Freiburger bisher kaum Seite an Seite angetreten sind, gewannen sie dank einer konzentrierten Leistung gegen Titon Gustaman und Marco Eggenschwiler knapp in drei Sätzen (22:20).

Zum dreifachen Punktgewinn in Solothurn trugen auch Roman Trepp und Olivier Andrey bei, die sich im Vergleich zum Vortag steigerten und das Herrendoppel für sich entscheiden konnten. Auch Erwin Fang rehabilitierte sich beim Schweizer Meister für seinen Auftritt gegen La Chaux-de-Fonds. Der Österreicher konnte aber auch bei seinem Dreisatzsieg nicht verbergen, dass er sich konditionell und spielerisch (noch) nicht auf dem starken Niveau der vergangenen Saison befindet.

Noch Steigerungspotenzial

Ganz ohne Einzelerfolg blieb Olivier Andrey. Die Niederlagen gegen den Bulgaren Stiliyan Makarski (19:21, 11:21) und gegen den Schweizer Meister Christian Bösiger (14:21, 11:21) sind an und für sich kein Beinbruch. Das klare Verdikt überrascht dennoch, lässt sich aber mit der Tatsache erklären, dass der Freiburger Teamleader momentan bei seiner Ausbildung zum Sportlehrer stark ausgelastet ist und seinen Trainingsumfang reduzieren musste.

Leer ausgegangen ist am Wochenende auch das Freiburger Mixed. Ärgerlich war besonders die Niederlage gegen La Chaux-de-Fonds, als Tiffany Zaugg und Florian Schmid in zwei Sätzen 18:21, 15:21 verloren haben. Ärgerlich deshalb, weil der Bulgare Vladimir Metodiev im zweiten Satz von Krämpfen geplagt wurde, die Union daraus aber keinen Vorteil ziehen konnte. Mit etwas mehr Cleverness wäre im gemischten Doppel ein Sieg möglich gewesen, und das Schlussresultat hätte durchaus 5:3 zugunsten der Freiburger lauten können.

Union auf Platz 3

Doch auch mit fünf Punkten aus den beiden Spielen gegen direkte Konkurrenten kann die Union auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken. Tafers-Freiburg ist damit auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt und ist auf dem besten Weg, sich im Mittelfeld der Liga zu etablieren.

NLA. Rangliste:1. St. Gallen-Appenzell 4/14 (25:7). 2. Adliswil-Zürich 4/11 (19:13). 3. Tafers-Freiburg 4/9 (19:13). 4. Genf 4/8 (16:16). 4. La Chaux-de-Fonds 4/8 (16:16). 6. Yverdon 4/7 (14:18). 7. Argovia 4/4 (10:22). 8. Solothurn 4/3 (9:23).

Telegramme

Tafers-Freiburg – Chaux-de-Fonds 4:4

Männer: Olivier Andrey – Stiliyan Makarski 19:21, 11:21; Erwin Fang – Gilles Tripet 16:21, 21:18; 13:21; Nicolas Blondel – Cyril Maillard 21:11, 21:18. R. Trepp/O. Andrey – S. Makarski/G. Tripet 13:21, 12:21; F. Schmid/O. Schaller – V. Metodiev/J. Ourny 21:16, 21:18.Frauen: Nicole Schaller – Océane Varrin 21:12, 21:7. N. Schaller/A. Larchenko Fischer – D. Dimova/O. Varrin 21:16, 21:16.Mixed: T. Zaugg/F. Schmid – D. Dimova/ V. Metodiev 18:21, 15:21.

Solothurn – Tafers- Freiburg 2:6 (7:13)

Männer:Christian Bösiger – Olivier Andrey 21:14, 21:11; Joshua Panier – Erwin Fang 21:14, 14:21, 16:21; Tobias Schluer – Nicolas Blondel 11:21, 11:21. T. Gustaman/M. Eggenschwiler – F. Schmid/M. Mattmüller 17:21, 21:17, 20:22; Ch. Bösiger/J. Panier – O. Andrey/R. Trepp 19:21, 10:21.Frauen: Monika Fischer – Nicole Schaller 6:21, 6:21. M. Fischer/E. Biedermann – N. Schaller/A. Larchenko Fischer 21:15, 19:21, 13:21.Mixed: E. Biedermann/T. Gustaman – T. Zaugg/ F. Schmid 20:22, 21:18, 21:16.

Nicolas Blondel bewies Nervenstärke und bescherte der Union zwei Siege.Bild Aldo Ellena

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