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Die Union grüsst von der Tabellenspitze

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Autor: Michel SPicher

Badminton NLA Tafers-Freiburg sorgt weiter für positive Schlagzeilen. Nach ihren Saisonsiegen Nummer 4 und 5 führt die Union die Tabelle der Nationalliga A an, zwei Punkte vor Yverdon-les-Bains.

Dass die Freiburger nach fünf Runden von zuoberst grüssen würden, hätten selbst die grössten Optimisten nicht geglaubt. Zumal man heuer mit dem fast identischen Team antritt, das letzte Saison die Playoff-Teilnahme verpasst hat. Einzig Michael Andrey ist nach einem Jahr Pause wieder zur Union zurückgekehrt. Selbst für Co-Trainer Stephan Dietrich kommt der momentane Erfolg unerwartet: «Wir sind sehr positiv überrascht, dass es so optimal läuft. Im Moment passt bei uns einfach alles zusammen.»

Drei Gründe für den Höhenflug

Für den aktuellen Höhenflug der Union sieht Dietrich drei Gründe. «Erstens haben wir eine bessere Vorbereitung gemacht als letztes Jahr. Die Mehrheit der Spieler hat bereits im Mai das Training aufgenommen und in den folgenden Monaten eine hervorragende konditionelle Basis geschaffen. Dadurch hatten wir Anfang Saison einen kleinen Vorsprung gegenüber anderen Teams. Zweitens sind die Trainings qualitativ besser, weil auch Roman Trepp und Florian Schmid dieses Jahr regelmässig mit uns üben können. Und drittens ist uns der Saisonstart mit Siegen gegen Schweizer Meister St. Gallen und gegen den letztjährigen Dritten Uzwil perfekt gelungen. Das motiviert und gibt Selbstvertrauen.»

Harter Kampf in Solothurn

Ein weiterer Punkt: Bis anhin konnte die Union in fast jedem Match von verletzungs- oder abwesenheitsbedingt geschwächten Gegnern profitieren. So auch am Samstag in Solothurn, das ohne seinen an der Achillessehne operierten Olympiateilnehmer Christian Bösiger antreten musste.

Nichtsdestotrotz: Tafers-Freiburg hat sich den 6:2-Sieg beim letztjährigen Vierten hart erkämpft. Der momentan beste Schweizer Einzelspieler Olivier Andrey schlug den derzeit stärksten österreichischen Einzelspieler Michael Lahnsteiner in einem tollen Spiel knapp in drei Sätzen, die beste Schweizer Nachwuchsspielerin Nicole Schaller bezwang die ehemalige Einzelschweizermeisterin Monika Fischer deutlich. Und auch Tiffany Zaugg, die nach einer Verletzung ihr Comeback gab, sorgte an der Seite von Michael Andrey für einen der bisher raren Mixed-Erfolge.

Ende der Schonzeit

Nach dem kräfteraubenden Match in Solothurn erhielten Olivier Andrey, Michael Andrey und Roman Trepp am Sonntag gegen La Chaux-de-Fonds eine kleine Ruhepause und traten nur zu einem Spiel an. Nicolas Blondel und Florian Schmid sprangen in die Lücke und bewiesen, dass Tafers-Freiburg auch über starke Backup-Spieler verfügt und Spiele gewinnen kann, wenn nicht die allerbeste mögliche Formation auf dem Feld steht.

Trotz des aktuellen Höhenflugs bleibt man bei der Union realistisch. «Ich sehe uns nach wie vor eher auf Position vier bis sechs als an der Tabellenspitze», sagt Dietrich. «Wir müssen realistisch bleiben. Die Saison ist noch lang und es wird für uns immer schwieriger, unsere Platzierung zu bestätigen.»

Tatsächlich dürfte für die Union die Schonzeit vorbei sein. Inzwischen dürfte auch der letzte Konkurrent gemerkt haben, dass Tafers-Freiburg dieses Jahr nur zu bezwingen ist, wenn der Gegner in Bestbesetzung antritt.

Und mit Genf und Adliswil warten als nächste die beiden Teams mit den besten Ausländer-Kontingenten der Nationalliga auf die Freiburger. Der Aufsteiger liegt nur einen Punkt hinter einem Playoff-Platz und Adliswil wird sich kaum mit dem bisherigen 7. Platz zufrieden geben.

Solothurn – Union Tafers-Freiburg 2:6 (6:13)

Männer: Lahnsteiner – O. Andrey 20:22, 21:14, 19:21; Eggenschwiler – Fang 13:21, 11:21; Schluer – Trepp 20:22, 21:15, 21:16. Lahnsteiner/Gustaman – M. Andrey/Schmid 21:15, 21:17; Eggenschwiler/Schluer – O. Andrey/ Trepp 18:21, 20:22. Frauen: Fischer -Schaller 16:21 13:21. Herzig/Biedermann – Schaller/Larchenko 21:19, 19:21, 5:21. Mixed: Angehrn/Gustaman – Zaugg/M. Andrey 13:21, 22:24.

Union Tafers-Freiburg – La Chaux-de-Fonds 5:3 (11:7)

Männer: O. Andrey – Tripet 21:14, 21:7; Fang – Makarski 13:21, 20:22; Blondel – Vögtlin 21:23, 21:11, 13:21. M. Andrey/Schmid – Jenny/Tripet 21:14, 22:24, 21:14; Trepp/Blondel – Vögtlin/Maillard 21:15, 22:20. Frauen: Schaller – Varrin 21:14, 21:6. Larchenko/Schaller – Varrin/Dimova 21:10, 21:9. Mixed: Zaugg/Schmid – Dimova/Makarski 7:21, 16:21.

NLA. Rangliste: 1. Tafers-Freiburg 5/15. 2. Yverdon 5/13. 3. Solothurn 5/11. 4. St. Gallen 4/10. 5. Genf 4/9. 6. Argovia 4/8. 7. Adliswil 4/7. 8. La Chaux- de-Fonds 4/4. 9. Uzwil 5/3.

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