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Die Union zeigte die erhoffte Reaktion

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Autor: michel spicher

Badminton«Verbesserungswürdig» lautete das Fazit für Tafers-Freiburg nach der 2:6-Niederlage im Startspiel gegen Uni Basel. Dass die Union verbesserungsfähig war, bewies sie am Sonntag beim 4:4 in Solothurn.

Doppelüberraschung

Ein Grund für die Steigerung war das zweite Herrendoppel. Dass sich Olivier Andrey und Roman Trepp gegen die doppelstarken Solothurner durchsetzen würden, durfte nicht unbedingt erwartet werden. «Anfangs hatten wir Mühe ins Spiel zu finden», sagte Andrey. Mitte des zweiten Satzes hatten die beiden Routiniers den Dreh aber raus. «Wir haben konsequent mit Drop auf Eggenschwiler angegriffen.» So gewannen die beiden Routiniers den dritten Satz deutlich 21:14.

Der Erfolg von Trepp im dritten Einzel durfte da schon eher erwartet werden. Gegen Tobias Schluer, der letzte Saison noch in der NLB beim Team Bärn gespielt hat, wurde der 32-jährige Arzt seiner Favoritenrolle gerecht, auch wenn er den Umweg über den Entscheidungssatz gehen musste.

Beeindruckende Schaller

Wie schon gegen Basel steuerten die Freiburger Frauen auch gegen Solothurn zwei Siege bei. Einen ganz starken Eindruck hinterliess dabei Nicole Schaller. Hatte die 16-jährige Nationalspielerin aus Schmitten letztes Jahr gegen Monika Fischer noch den Kürzeren gezogen, so nahm sie ihre Gegnerin diesmal nach Belieben auseinander. 21:10, 21:12 lautete das beeindruckende Verdikt zugunsten der Schmittnerin, die in Bern die Sportschule absolviert.

Auch das Damendoppel mit Nicole Schaller/Anna Larchenko behielt erneut die Überhand. Die beiden Freiburgerinnen lagen im zweiten Satz stets in Führung, verloren gegen Ende allerdings etwas die Konzentration. So mussten sie die Gegnerinnen herankommen lassen, ehe sie in der Verlängerung mit 22:20 den Sack zumachen konnten.

Nahe an einer Sensation war auch Olivier Andrey. Gegen Christian Bösiger zeigte er sich in einer guten Frühform und verlangte dem Schweizer Meister alles ab. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit wäre für den angehenden Sportlehrer mehr möglich gewesen als das 20:22 im Entscheidungssatz.

Beinahe-Exploits und eine Enttäuschung

Ein paar Eigenfehler zu viel kosteten auch dem ersten Freiburger Herrendoppel einen Exploit. Dominique Aebischer und Marc Mattmüller, der diesmal den Vorzug gegenüber Florian Schmid erhielt, hinterliessen gegen die hoch favorisierten Bösiger/Lahnsteiner eine starke Visitenkarte (18:21, 18:21).

Anders die neue ausländische Verstärkung der Union. Erwin Wen Fang leistete bei seinem zweiten Auftritt mit Tafers-Freiburg nur wenig Gegenwehr und verlor diskussionslos 9:21, 9:21. Momentan bringt der Österreicher der Union noch nicht die erhofften Punkte, sorgt aber immerhin dafür, dass Roman Trepp im dritten Herreneinzel antreten kann.

Solothurn – Tafers-Freiburg 4:4 (10:9)

Männer: Bösiger – O. Andrey 15:21, 21:9, 22:20; Lahnsteiner – Fang 21:9, 21:9; Schluer – Trepp 19:21, 22:20, 14:21. Bösiger/Lahnsteiner – Mattmüller/Aebischer 21:18, 21:18; Gustaman/Eggenschwiler – O. Andrey/Trepp 21:11, 15:21, 14:21. Frauen: Fischer – Schaller 10:21, 12:21. Fischer/Biedermann – Larchenko/Schaller 15:21, 20:22. Mixed: Biedermann/Gustaman – Zaugg/Aebischer 21:12, 21:13.

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