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Die Verkehrsstudie «Unterer Sensebezirk» wirft Fragen auf

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freiburg Die Ergebnisse der Verkehrsstudie «Unterer Sensebezirk» veranlassen die CVP-Grossräte Christine Bulliard (Überstorf) und Markus Bapst (Düdingen), mit einer Anfrage an den Staatsrat zu gelangen. Darin stellen sie fest, dass laut Studie für die Entlastung von Düdingen und Flamatt neue Strassen gebaut werden müssen: Umfahrung von Düdingen und Bösingen, neuer Autobahnanschluss in Friseneit usw. Sie zitieren auch das Tiefbauamt auf seiner Internetseite: «Das Konzept muss schrittweise umgesetzt werden, wobei die erste Etappe im Bau der Umfahrungsstrasse Düdingen besteht.» Daraus schliessen sie, dass das Konzept als Ganzes bereits von der Baudirektion genehmigt worden ist und als Zielsetzung verfolgt wird. «Diese Feststellung ist für uns zentral und zeigt, dass der Staatsrat gewillt ist, das Verkehrsproblem im Unteren Sensebezirk ganzheitlich zu lösen», freuen sie sich.

Neuer Autobahnanschluss: Wie realistisch?

Die Grossräte erinnern daran, dass die Realisierung eines neuen Autobahnanschlusses vom Entscheid des Bundes abhängt. An einer Orientierungsversammlung sei zu vernehmen gewesen, dass dieses Vorhaben heute positiver beurteilt werde als noch vor einigen Jahren. «Stimmt dieser Eindruck?», wollen sie deshalb vom Staatsrat vernehmen, auch wann er diesen Antrag formell an den Bund richte und wann mit einem Entscheid zu rechnen sei. Zudem möchten sie wissen, in welchem Zeitrahmen der Staatsrat vorsieht, dieses Vorhaben zu realisieren, um nach dem Bau der Umfahrungsstrasse von Düdingen auch die Verkehrssituation im unteren Sensebezirk zu lösen.

Welche Begleitmassnahmen?

Weiter stellen die Grossräte fest, dass laut Studie die Massnahmen für den öffentlichen Verkehr nicht genügend seien. So wollen sie vernehmen, was der Staatsrat in diesem Bereich zu unternehmen gedenkt. Sie werfen auch Fragen betreffend Koordination mit dem Agglomerationsprogramm und der Integration des Langsamverkehrs auf: Welche Massnahmen werden neben den Begleitmassnahmen zum Strassenbau ins Auge gefasst? Stimmt es, dass lediglich die Umfahrung Düdingen gegebenenfalls in das Agglomerationsprogramm aufgenommen werden kann? Werden für die Entlastung von Flamatt Schritte unternommen, damit der untere Teil des Projektes allenfalls Bestandteil des Programms der Agglomeration Bern wird, oder sieht der Staatsrat Möglichkeiten, einen Teil des Projektes, integriert in einem NRP-Projekt (Neue Regionalpolitik), zu finanzieren?

Die CVP-Grossräte wollen auch wissen, wie und wann die Planung für den Bau der Verbindung Mülital-Bösingen fortgeführt und wann mit der Realisierung dieser Verbingung gerechnet werden kann. Eine Antwort des Staatsrates steht noch aus. az

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