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Die Vielseitigkeit des Galterentals

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Autor: Eliane Lüdi

Freiburg Der Heimatkundeverein Deutschfreiburg organisierte am Samstag eine Führung durch den Unterlauf des Galterentals. Dabei erzählte Charles Folly, Co-Präsident des Heimatkundevereins, von der gewerblichen Nutzung der Wasserkraft im Tal. Der Galterenbach lieferte die Energie für verschiedene Mühlen. Oberhalb des Restaurants «Buvette des Trois Canards» wurde ein Damm gebaut, der das Wasser in den künstlich erbauten Mühlekanal umleitete. Der Bau war ein Gemeinschaftswerk; die Wasserkraft wurde für den Betrieb von Mühlen, Sägereien, Hammerschmieden, Walken und Stampfwerken benutzt.

Viele Mühlen sind zerfallen

Die Mühlen gehörten zum grössten Teil den Klöstern, die sie weiterverkauften, bis sie schliesslich in den Besitz der Stadt Freiburg gelangten. Der Untergang der Mühlen setzte mit der Industriellen Revolution ein: Als die Hochbrücken gebaut wurden, verlief der Verkehr nicht mehr durch das Mühlequartier. Die Industrie siedelte sich in Freiburg auf dem Pérolles-Plateau an, was langsam zum Niedergang der Mühlen im Galterental führte. In den 1940er-Jahren ist dann auch die letzte Mühle eingegangen. Heute gibt es keine funktionsfähige Mühle mehr im Galterental, wie Charles Folly erklärte. Viele der Mühlen liess man verfallen, oder es wurden Wohnhäuser daraus. Bei der Grossrieder-Mühle ist noch ein Mühlstein sichtbar, und unter dem Haus fliesst noch immer der Mühlebach hindurch.

Den Wald verjüngen

Kreisoberförster Anton Thalmann ging bei der Wanderung durch das Galterental auch auf die Schutzwaldpflege in diesem Schluchtabschnitt ein: Der Wald liefere wertvolles Bau- und Brennholz und schütze vor Naturgefahren. Die ungenutzten Bäume an den Hängen seien aber mittlerweile sehr alt und gross geworden. Durch Klimaveränderungen wurden die Bäume instabil und zur Gefahr für den Talgrund. Deshalb begann im Jahr 2000 das Waldbauprojekt, bei dem in den Couloirs und hauptsächlich oberhalb bewohnter Gebäude grossflächig überaltete Bäume entfernt wurden. Somit wurde der Wald aufgelockert, und eine natürliche Verjüngung entstand. Das Projekt findet Ende dieses Jahres seinen Abschluss.

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