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Die Vorbereitung der Pension beginnt fünf bis zehn Jahre vorher

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Rund 280 Personen haben sich am Mittwochabend auf Einladung der Freiburger Kantonalbank und des Freiburgischen Notariatsverbandes ins Bahnhofbuffet in Düdingen begeben, um Antworten auf ihre Fragen zu Erbschaft und Ruhestand zu erhalten. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. «Das Interesse an diesen Themen ist immer gross», sagt die Rechtsanwältin und Notarin Inge Weber, die im Auftrag des Notariatsverbandes zu den Vorkehrungen im Ehe- und Erbrecht referierte. Sie legte dem Publikum eine Checkliste für die Pensionierung vor. Erster Punkt: Das Datum der Pensionierung früh festlegen. «Am besten sollte die Vorbereitung auf die Pensionierung fünf bis zehn Jahre vor Arbeitsschluss erfolgen», erklärt sie gegenüber den FN. Spätestens zum Zeitpunkt der Pensionierung sollte sodann der Nachlass geregelt werden. Die Situation der Vermögensverhältnisse vor der Pensionierung sowie die Situation danach müssten angeschaut werden. Ist diese Vermögensübersicht erstellt, könne mit Fachleuten von Versicherungen, Banken sowie mit Notaren das weitere Vorgehen besprochen werden, sagt Inge Waeber. «Entsteht eine Einkommenslücke, ist es wichtig, abzuklären, wie diese geschlossen werden kann.» Zudem rät sie, die Vor- und Nachteile des Renten- und Kapitalbezuges des Pensionskassenguthabens sowie die Wohnsituation zu prüfen. Will man nach der Pensionierung das Eigenheim behalten oder in eine Eigentums- oder Mietwohnung ziehen? Alles Fragen, die es zu beantworten gilt.

Jeder Fall ist anders

«Jeder Fall ist anders», betont Inge Waeber. Deshalb könne sie keine allgemeingültigen Ratschläge erteilen. Die Checkliste könne aber helfen, die richtigen Vorkehrungen zu treffen. «Die Pensionierung lässt sich nicht vermeiden, doch sie lässt sich planen.» Einen Berater beiziehen und unter anderem einen Finanzplan erstellen, den Nachlass regeln und die Pensionierung mindestens drei Monate vor dem letzten Arbeitstag bei der zuständigen AHV-Zweigstelle melden sind ebenfalls Punkte, zu denen sie rät. Und handelt es sich um eine Frühpensionierung, ist es wichtig, abzuklären, was diese für Kürzungen zur Folge haben könnte.

Inge Waeber rät allen Betroffenen, das Thema Pensionierung und alles, was damit einhergeht, frühzeitig anzupacken. «Vielen ist nicht bewusst, was sie alles in die Wege leiten könnten», sagt die Notarin und erinnert an die Rechtsberatung, die der Notariatsverband jeden ersten Montag im Monat von 17 bis 19 Uhr im NH-Hotel in Freiburg für 20 Franken pro 20 Minuten anbietet. Dort könnten mögliche Lösungsansätze angesprochen werden. ak 

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