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Die vorgesehenen Land-Aussparungen beim Düdingerbach missfallen den Anwohnern

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Autor: Mireille Rotzetter

Düdingen Bei der öffentlichen Auflage der Ortsplanungsrevision Düdingen gingen 42 Einsprachen und zehn Bemerkungen ein. Dies sagte Ammann Kuno Philipona auf Anfrage der FN. Die Bemerkungen seien in erster Linie von Umweltverbänden bezüglich der geplanten Umfahrungsstrasse gemacht worden.

Kantonales Gesetz

Die Einsprachen beziehen sich laut Kuno Philipona auf einen Punkt: Der Kanton schreibt vor, Aussparungen für Fliessgewässer zu machen. Entlang dem Düdingerbach muss es so Landkorridore geben, auf denen nicht gebaut werden kann. Dies missfällt den Anwohnern, die zwar kein Land verlieren, in dessen Nutzung aber eingeschränkt werden. «Diesbezüglich können wir nicht viel machen, die Aussparung erfolgt nach kantonalem Gesetz», erklärt Philipona. Das werde die Gemeinde den Anwohnern beibringen müssen.

Kuno Philipona sagt, dass die Anzahl von Einsprachen und Bemerkungen völlig im Rahmen liege. «Wir haben das Ganze gut vorbereitet.» Die Einsprachenverhandlungen bedeuten für den Gemeinderat dennoch viel Arbeit. «Einige Sachen möchten wir noch vor den Sommerferien erledigen, den Hauptteil werden wir aber nach den Ferien angehen.»

Umfahrung ist Ziel

Der Ammann hofft, die Verhandlungen bis Ende November abzuschliessen, um das Dossier dann an den Kanton weiterschicken zu können. «Möglicherweise wird es einige Male zwischen Kanton und Gemeinde hin und her gehen.» Philipona würde das Ganze gerne in einem Jahr erledigt sehen. «Es wäre gut, wenn wir das neue Baureglement anwenden könnten.» Momentan befinde man sich in einer mühsamen Übergangsphase; zwar sei noch das alte Reglement in Kraft, gewisse Bauten würden aber dennoch schon an das neue angepasst.

Der umstrittenen Umfahrungsstrasse steht der Ammann immer noch positiv gegenüber, obwohl die Finanzierung unsicher ist. Aufgrund der Kostenüberschreitungen beim Poyaprojekt und der Umfahrung Bulle habe Düdingen einen schlechten Zeitpunkt erwischt. «Für uns gibt es aber nichts anderes, die Umfahrung muss unser Ziel sein.»

Am 2. Mai hatten der Düdinger Gemeinderat und ein externer Raumplaner die Bevölkerung umfassend über die Ortsplanungsrevision informiert (siehe FN vom 4. Mai). Zentrale Aspekte dieser sind die Stärkung des Zentrums, bauliche Entwicklung nach innen, Förderung nachhaltiger Energien und Förderung des Langsamverkehrs. Dem Bevölkerungswachstum, dem Ausbau von Arbeitsplätzen und der Umwelt soll mit der Revision Rechnung getragen werden.

Pro Velo zeigt sich erfreut

In einer Stellungnahme beurteilt die Organisation Pro Velo die hohe Priorität, welche die Gemeinde Düdingen dem Langsamverkehr in der Ortsplanungsrevision zuschreibt, als sehr positiv.

Pro Velo weist darauf hin, dass die Gemeinde unter anderem das Velowegnetz auf den Hauptachsen konkretisieren und mit überzeugenden Massnahmen umsetzen solle. Zudem solle das velotouristische Potenzial besser ausgeschöpft werden, beispielsweise mit einer Verbesserung der Infrastruktur bei der Grandfey-Rampe. Pro Velo würde das Einrichten einer Velostation am Bahnhof Düdingen begrüssen.

Düdingen will mehr Sicherheit für den Langsamverkehr.Bild Aldo Ellena

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