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Die Vorzüge der Mediation

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Als Historiker geradezu prädestiniert als 1.-August-Redner, erinnerte Jean-Pierre Dorand in seiner zweisprachigen Ansprache zuerst an die Geschichte des Bundesfeiertags. Zwar feiere die Schweiz heuer bereits ihren 712. Geburtstag, doch existiere der 1. August als Nationalfeiertag erst seit der 600-Jahr-Feier von 1891.

Im Jahr 2003 aber gedenkt der Historiker primär der Mediationsakte von 1803. Jean-Pierre Dorand nutzte die Gelegenheit, die von Napoleon aufgezwungene Verfassung zu rehabilitieren. Weder 1853 noch 1903 oder 1953 habe man die Mediation gefeiert. Dabei habe Napoleon 1803 nicht als Beschützer oder Schiedsrichter gehandelt. Vielmehr sei er Vermittler gewesen, Mediator eben, zwischen den Schweizer Föderalisten und Unitariern, deren Auseinandersetzungen damals das Land zerrissen hätten.

Die erste Kantonsverfassung

Erhöhte Sicherheitsmassnahmen

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung stand wegen des trockenheitsbedingten Ausfalls des Feuerwerks für einmal das traditionelle 1.-August-Feuer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Ein überdurchschnittliches Zuschauerinteresse wurde auch den aufgebotenen Feuerwehrleuten zuteil. Obwohl dieses Jahr weder private noch offizielle Feuerwerke zu überwachen waren, hatte die Feuerwehr ihre Sicherheitsmassnahmen im Vergleich zu anderen Jahren verstärkt: Ein zusätzliches Einsatzfahrzeug stand gleich am Eingang des Festgeländes bereit, die Kapazität der Wasserpumpen war erhöht und die Anzahl der Feuerwehrleute vor Ort verdoppelt worden.

Jean Bourgknecht freute sich im Namen des Gemeinderats, dass das Publikum trotz des Feuerwerkverbots so zahlreich erschienen war. Für die musikalische Umrahmung, inklusive Nationalhymne, sorgte die Stadtmusik Concordia.

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