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Die Wasservögel meiden noch immer den Murtensee

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Die Wasservögel machen einen Bogen um den Murtensee. Dies ergibt die Januar-Zählung der Vereinigung Grande-Cariçaie. Die Zahlen werden laut einer Mitteilung seit 1967 erhoben. Und obschon für den Neuenburgersee die Populationen sich nach oben bewegen, bleiben sie für den Murtensee unterdurchschnittlich. Dabei wurden die Erhebungen noch vor der aktuellen Kältewelle gemacht, stellt die Vereinigung fest. Diese habe die Zahl der Wasservögel wohl zusätzlich reduziert.

Wie schon Mitte Januar 2016 lebten auch dieses Jahr gegen 4200 Wasservögel auf dem Murtensee und an dessen Ufer. In den Vorjahren waren oft über 6000 Tiere gezählt worden. Unter dem Strich registrierten die Zähler rund 1500 Tiere weniger als im Schnitt der letzten Winter.

Viele Hühner, wenige Enten

Den Fachleuten falle wie im Vorjahr die tiefe Population der verschiedenen Tauchentenarten auf. Dafür sind die Blässhühner mit über 1000 Individuen gut vertreten. Überrascht seien die Experten von der hohen Zahl von Graugänsen, die mit 700 Exemplaren nach den Blässhühnern die zweitgrösste Gruppe bilden. In den Vorjahren schwankte ihre Zahl um 200 bis 300. Die Experten vermuten, dass eine Gruppe von Tieren aus dem Naturschutzgebiet Fanel am Neuenburgersee einen Ausflug über den Vully gemacht haben könnte. Die drittgrösste Gruppe sind die Lachmöwen, deren Zahl in den letzten Jahren stabil geblieben ist und ständig zwischen 500 bis 700 schwankt. Die Fachleute stellten gemäss der Mitteilung schliesslich fest, dass sich vier Singschwäne und zehn Samtenten auf den Murtensee verirrt haben. Sie tauchten in den Vorjahren kaum auf den Listen auf.

Gezählt wurde an fünf Orten rund um den See. Der grosse Teil der Vögel habe sich an der Nordost- und Südostküste des Murtensees angesiedelt, also im Bereich des Chablaiswaldes und des Broyekanals.

fca

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