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Die Woche der Wahrheit wartet

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Tristesse pur dort, wo vor einem Monat noch eitel Sonnenschein geherrscht hatte. Der Absturz des einst souveränen Leaders Gottéron sucht seinesgleichen. Mit zuletzt neun Niederlagen in Serie gehen die speziell nach Gegentoren labilen Freiburger in die Weihnachtspause. Der Baum brennt. Wie so oft in Freiburg. Die Gründe für die Talfahrt? Mitunter hausgemacht–einmal abgesehen von der Verletzungsmisere. Zu gut lief es zu Saisonbeginn. Die Spieler wurden zuweilen nonchalant. Ein No-Go in dieser ausgeglichenen Liga. Aus diversen Ursachen litt die Stimmung in der Kabine. Verdienstvolle Akteure (Ngoy, Plüss) kündigten–teils im Unmut–ihren Abschied auf Ende Saison an, andere wiederum wissen, dass in Zukunft nicht mehr auf sie gesetzt wird (Picard, Vauclair). Der umtriebige Sportdirektor Dubé, der die Gottéron-Ausgabe 16/17 bereits mit cleveren Zuzügen besetzt hat, lässt gelegentlich das psychologische Feingespür vermissen. Dass in der NLA eben nicht die Gepflogenheiten der NHL gelten, sollte gerade der Kanadier wissen. Die ohne Eile vollzogene Vertragsverlängerung mit Zenhäusern spielt keine Rolle bei diesem Absturz. Der Trainer ist zu Recht (noch) kein Thema. In der Pflicht sind die völlig verunsicherten Spieler. Denn die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte. War Gottéron im Herbst über Wert klassiert, widerspiegelt die aktuelle Baisse das Leistungsniveau ebenso wenig. Was bei aller berechtigter Kritik indes nicht vergessen werden darf: Gottéron liegt auf Kurs–Krebsgang hin oder her. Das realistische Saisonziel sind die Playoffs. Noch sind die Freiburger auf der richtigen Seite des Strichs. Die Woche der Wahrheit folgt zu Beginn des neuen Jahres. Innert acht Tagen heissen die Gegner je zweimal Langnau und Lausanne. Dann wird sich weisen, wohin Gottérons Reise führt. Noch behält die Führungsetage die Ruhe. Doch dies kann sich schnell ändern–und das Spektakel verlagert sich vom Eis in die Büros. Wie so oft in Freiburg.

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