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Die Wolken werden dunkler

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In den letzten Monaten stand bei den Düdingen Bulls immer die Frage im Zentrum, ob das Team am Ende die Playoffs erreichen würde oder nicht. Nie zum Thema schien ein möglicher Abstieg zu werden. Mit 12 Niederlagen aus den letzten 13 Spielen stecken die Sensler nun aber spätestens seit Samstag mitten im Abstiegskampf. Nach der 0:3-Niederlage in Chur beträgt Düdingens Vorsprung auf die letztklassierten Bündner nur noch sechs Punkte. Keineswegs ein beruhigender Vorsprung, beide Mannschaften haben noch sieben Spiele vor sich; eines in der Qualifikation, sechs in der Abstiegsrunde, in der es zu zwei weiteren Direktduellen kommt. Wer danach auf dem letzten Rang steht, steigt direkt in die 1. Liga ab.

Angst mache sich in Düdingen allerdings nicht breit, sagt Trainer Thomas Zwahlen. «Das lasse ich nicht zu. Denn die Angst wäre ein sehr schlechter Ratgeber. Es kommt, wie es kommt – diese Einstellung versuche ich auch den Spielern zu vermitteln. Und ich glaube, das gelingt mir ganz gut, die Moral stimmt.»

Wieder mit letztem Aufgebot

Was am Samstag einmal mehr nicht stimmte, war die Grösse des Kaders. «Wir sind schon nur mit fünf Verteidigern und zehn Stürmern angereist. Und dann verletzte sich auch noch Benjamin Bussard an der Schulter», so Zwahlen, der wieder mit dem letzten Angebot antreten musste – auch weil Sandro Thom wegen einer Verpflichtung an der Uni nicht nach Chur reisen konnte und Captain Michel Zwahlen am Samstagabend Vater wurde und ebenfalls nicht dabei war.

«Wir haben dann aber eigentlich erstaunlich gut gespielt», so der frischgebackene Grossvater Thomas Zwahlen. «Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, aber wenn du dreimal allein vor dem Tor bist und nicht triffst, bekommst du irgendwann die Quittung.»

Die Quittung gab es für Düdingen im Schlussdrittel. Siro Rutzer brachte Chur in der 47.  Minute 1:0 in Führung. «Aus dem Gewühl heraus und glücklich», wie Zwahlen festhält. «Danach drückten wir wieder auf den Ausgleich, kassierten dann aber ein richtig dummes Gegentor zum 2:0.» Der junge Bulls-Hüter Yann Fèvre stoppte den Puck hinter dem Tor und spielte ihn nach einem Missverständnis auf die Schaufel des vor dem Tor lauernden Churers Jan Monstein. Eine halbe Minute vor Schluss erhöhte das Heimteam in Überzahl sogar noch auf 3:0.

Zwahlen will noch neue Spieler

Thomas Zwahlen will nichts unversucht lassen, um die Negativserie zu stoppen. Er wird im Hinblick auf die restlichen Spiele sogar noch neue Spieler verpflichten, um die Substanz im Team zu vergrössern. «Ich hoffe, dass ich den einen oder anderen noch überzeugen kann, uns zu helfen.» Am liebsten bereits am Mittwoch im letzten Qualifikationsspiel in Thun. Danach werden die Düdinger bis zum Start der Relegationsrunde eine zehntägige Pause haben. «Die wird uns guttun. Danach werden wir bereit sein für den Schlussspurt. Dass wir am Samstag trotz der misslichen Umstände eigentlich das bessere Team waren, stimmt mich für die nächsten Wochen zuversichtlich.»

Telegramm

Chur – Düdingen 3:0 (0:0, 0:0, 3:0)

Thomas-Domenig-Stadion, Chur. 431  Zuschauer – SR: Baumann.

Tore: 47. Rutzer 1:0. 52. Monstein 2:0. 60.  (59:30) Urech (L. Sieber, Szabo/ Ausschluss Bulliard) 3:0.

Strafen: 2x 2 Minuten gegen Chur, 6x 2  Minuten gegen Düdingen.

EHC Chur Capricorns: Sarkis; Isler, Curschellas, Fischer, John, Schwab, Arpagaus, Waidacher; Vrabec, Monstein, C. Sieber; Zahner, Knuchel, Bischofberger, Lampert, Rutzer, Infanger, Urech, Szabo, L. Sieber.

HC Düdingen Bulls: Fèvre, Tschanz, Blanchard, Kohler, Nussbaumer, Bulliard, Chassot; Kessler, Holzer, Maillard, Bussard, Baeriswyl, Schlapbach, Roggo, Spicher, Perdrizat.

Swiss Regio League. Die weiteren Resultate: Dübendorf – Sierre 2:1. Basel-Kleinhüningen – Thun 2:1. Wiki-Münsingen – Valais Chablais 2:5. Huttwil – Star Forward Lausanne-Morges 12:1. Bülach – Seewen 2:3 n.P.

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