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Die Zahl der IV-Rentner steigt schnell an

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Untertitel: An welche Massnahmen denkt der Staatsrat?

Diese gesamtschweizerischen Feststellungen macht der FDP-Grossrat Jacques Bourgeois aus Avry in der Begründung eines Postulates. Mit seinem Vorstoss möchte er, dass der Staatsrat die Situation im Kanton Freiburg analysiert und die Massnahmen aufzeigt, mit welchen er hofft, die Zunahme der IV-Rentner mit psychischen Störungen zu bremsen.

Wie Jacques Bourgeois festhält, hat im Kanton Freiburg die Zahl der IV-Rentner mit einer Krankheit von 3361 im Jahre 1993 auf 6676 im Jahre 2004 zugenommen. Im Jahre 1999 seien 1647 IV-Rentner mit einer psychischen Störung gezählt worden, im Jahre 2004 bereits 2458, was einer Zunahme von fast 50 Prozent entspreche. Laut Jacques Bourgeois, Direktor des Schweizerischen Bauernverbandes, ist vor allem eine starke Zunahme bei den Jugendlichen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren festzustellen. Die Zahl der IV-Rentner habe sich in dieser Altersklasse innert fünf Jahren verdoppelt.

Defizit wird immer grösser

Der FDP-Grossrat weist weiter auf das riesige Loch in der eidg. IV-Kasse (6 Milliarden Franken) hin, zu dem sich alljährlich ein zusätzliches Defizit von anderhalb Milliarden Franken geselle. Um das Loch zu stopfen, schlage der Bundesrat in der fünften IV-Revision vor, die Zahl der neuen IV-Rentner jährlich um zehn Prozent zu senken. Als Massnahmen denke er an die Schaffung eines Früherkennungssystems, an die Begleitung der IV-Rentner mit Krankheiten und an eine Förderung der Integration.

Jacques Bourgeois erinnert daran, dass nach einer Übergangszeit von drei Jahren neu die Kantone für die Finanzierung der Behindertenheime und -werkstätten zuständig seien, dies aufgrund des neuen Finanzausgleichs des Bundes. Im Bericht des Staatsrates möchte er deshalb auch nachlesen können, was mit den behinderten Kindern geschieht, die ins Erwachsenenalter eintreten.
Jacques Bourgeois möchte zudem wissen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen IV und Arbeitslosen-Versicherung klappt, um Doppelspurigkeiten zu vermeiden und um die Wiedereingliederung zu fördern. Er ist auch an der Frage interessiert, wie die Behinderten in den Sonderheimen und in den Unternehmen aufgenommen und wie sie begleitet werden. Schliesslich möchte er auch vernehmen, wie der Kanton gedenkt, die Finanzierung der Heime und Werkstätten vorzunehmen und die interkantonale Zusammenarbeit zu gestalten.
Die Antwort des Staatsrates steht noch aus.

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