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«Die Zahlungsmoral der Düdinger ist mehrheitlich sehr gut»

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Autor: karin aebischer

«Ich hatte immer Freude an der Arbeit», sagt Josef Lauper, der in den nächsten Tagen sein Büro in der Gemeindeverwaltung Düdingen räumen wird. Seit 1967 ist er im Finanzwesen der Gemeinde tätig, seit 1981 als Gemeindekassier. Die FN haben ihn an einem seiner letzten Arbeitstage zum Gespräch getroffen.

Josef Lauper, Sie treten Ende Mai nach 29 Jahren als Gemeindekassier Ihre Pension an. Worin lagen Jahr für Jahr die Herausforderungen Ihres Berufes?

Alle Jahre ein Budget zu erstellen – wenn möglich ein ausgeglichenes – sowie einen guten Rechnungsabschluss präsentieren zu können. Es kam auch stets zu Wechseln im Gemeinderat. Die Zusammenarbeit war jedoch immer sehr angenehm. Seit meinem Stellenantritt 1967 habe ich mit fünf Ammännern und einer Gemeinepräsidentin zusammengearbeitet. Natürlich war auch die Entwicklung der EDV-Anlagen eine ständige Herausforderung.

Wie oft ist es Ihnen gelungen, einen positiven Rechnungsabschluss zu präsentieren?

Fast immer. Nur zweimal war die Rechnung im Minus. Das war in den Jahren 2000 und 2001.

Inwiefern konnten Sie als Gemeindekassier die finanzielle Entwicklung der Gemeinde beeinflussen?

Ich kann nicht viel beeinflussen, jedoch mithelfen und dem Gemeinderat beratend zur Seite stehen. Ich kann auf Sachen hinweisen, die man beachten sollte. Aber schliesslich entscheidet der Gemeinderat, und das ist auch gut so.

Bei Ihrem Stellenantritt 1967 lag die Pro-Kopf-Verschuldung Düdingens bei 28 Franken. Heute sind es 5900 Franken. Hat diese Entwicklung Ihnen schlaflose Nächte bereitet?

Nein. Ich konnte immer gut abschalten. Grundsätzlich muss eine Gemeinde immer darauf achten, dass sie so grosse Projekte wie die 18-Millionen-Franken-Sanierung des Schulhauses Wolfacker, das wesentlich zu einer höheren Pro-Kopf-Verschuldung beigetragen hat, finanzieren kann. Wir hatten Glück: In den Jahren, in denen grosse Investitionen anstanden, haben wir von den Banken stets gute Zinssätze erhalten.

Wie sieht es mit der Zahlungsmoral der Düdingerinnen und Düdinger aus?

Die Zahlungsmoral ist mehrheitlich sehr gut. Überall gibt es Personen, die nicht pünktlich zahlen.

Ist man in Düdingen aktiv darum bemüht, gute Steuerzahler an Land zu ziehen?

Das ist nicht so einfach. Aber die Gemeinde Düdingen hat mit ihren Infrastrukturen wie den Sportanlagen, dem Podium und vielem mehr immer dafür gesorgt, für Neuzuzüger attraktiv zu sein. Wir haben viele gute Steuerzahler. Solche, die hier aufgewachsen sind und auch Zuzüger.

Wie sehen Sie die finanzielle Zukunft Düdingens?

Schuldenabbau ist oberstes Ziel. Dies hat der Gemeinderat schon so formuliert. Für 2010 hoffen wir, dass die Rechnung besser aussieht als das Budget.

Was wünschen Sie Ihrer Nachfolgerin Catherine Blanchard-Aeby?

Dass ihr Verhältnis zum Gemeinderat so gut sein wird wie bei mir und sie viele positive Rechnungsabschlüsse präsentieren kann. Sie wird das packen, davon bin ich überzeugt.

Freuen Sie sich auf die Pension?

Ich freue mich, habe jedoch nicht darauf gewartet. Ich werde diesen Lebensabschnitt positiv angehen, so wie ich es bisher immer getan habe.

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