Die zehn Gebote als Grundlage
EDU erstmals mit eigener Grossratsliste: auch in der Stadt und den Bezirken See und Sense
Die EDU Freiburg tritt erstmals mit einer eigenen Grossratsliste an. In den Wahlbezirken See, Sense und in der Stadt stellt sie insgesamt sieben Kandidierende. Als Grundlage ihrer Politik dienen die zehn Gebote Gottes.
Autor: Von MATTHIAS FASEL
Für christliche Grundwerte in Politik
Mit dem Einreichen einer Liste will die EDU vor allem auch Präsenz markieren. Konkrete Ziele, wie viele Sitze sie erreichen möchte, hat die Partei nicht. Die Wahlen dienen gleichzeitig auch zur Standortbestimmung.Die EDU will sich dafür einsetzen, dass die christlichen Grundwerte im politischen Geschehen an Einfluss gewinnen. Die Grundlage für ihre Entscheide sollen deshalb, wann immer möglich, die zehn Gebote aus der Bibel sein. Wichtig ist der Partei zum Beispiel der Schutz des Lebens. Sie ist deshalb klar gegen eine Liberalisierung bei Abtreibung und Sterbehilfe.Gesunde Ehen und Familien bezeichnet die Partei als die Grundlage von Staat und Gesellschaft. Sie sollen deshalb vom Staat gefördert werden, insbesondere durch Steuererleichterungen, angemessene Kinderzulagen und Entlastungen bei den Krankenkassenprämien. In Sachen Gesundheitspolitik möchte die EDU, dass sich die Formen der Aufklärung in den Bereichen Aids und Drogen ändern. «Die Botschaften sollen als Schwerpunkte Treue, Achtung des Nächsten und die Ächtung jeder Form von Sucht beinhalten», steht in ihrem Parteiprogramm.Weiter steht die EDU unter anderem dafür ein, die praktische Berufsausbildung aufzuwerten, über einen flächendeckenden Service Public zu verfügen und sich in Asylfragen gegen den Missbrauch des Gastrechtes zu wehren.