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Die Zeit ist reif für die elektronischen Dossiers

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Die Eidgenossenschaft will den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie beim Führen von Patientendossiers. Wenn sich alle Akteure im Gesundheitswesen vernetzen, dann sorgt dies laut den Vorgaben des Bundes für eine bessere Koordination, Versorgungs­sicherheit, Effizienz und Transparenz (die FN berichteten).

Nun zieht auch der Kanton Freiburg nach. Mit 92 zu null Stimmen stimmte der Grosse Rat gestern einstimmig für die Einführung von elektronischen Patientendossiers und einen entsprechenden Rahmenkredit von rund 5,2 Millionen Franken für die Jahre 2019 bis 2022. In diesem ist eine finanzielle Beteiligung des Bundes von schätzungsweise 740 000 Franken enthalten.

Bereits heute haben Spitäler, Apotheken, Arztpraxen und Gesundheitsfachpersonen ihre Patientendossiers mehrheitlich elektronisch erfasst. Nun geht es um die Vernetzung dieser Informationen unter allen Gesundheitsfachleuten, die an der Versorgung eines Patienten beteiligt sind.

Sämtliche Fraktionen hatten sich für ein Eintreten auf die Vorlage ausgesprochen. Allerdings wurde von verschiedener Seite bemängelt, dass die Folgekosten ab 2023 nicht im Dekret enthalten waren. Ausserdem sei die Datensicherheit nicht unproblematisch, ebenso die Tatsache, dass die Beteiligung der Patienten an diesem neuen System auf Freiwilligkeit beruhen müsse.

Per Fax – im Jahr 2018

Gesundheitsdirektorin Anne- Claude Demierre (SP) versicherte freilich, dass bei diesen Patientendaten die gleichen Sicherheitsstandards wie beim E-Banking zum Zuge kämen. Ausserdem scheint die Digitalisierung in diesem Bereich nicht nur vom Bund zwingend vorgegeben, sondern schlicht auch zeitgemäss zu sein.

Es sei unglaublich, wenn man bedenke, dass bis anhin viele Ärzte immer noch per Fax miteinander kommuniziert hätten, gab etwa Grossrätin Chantal Müller (SP, Murten) zu bedenken. Michel Zadory (SVP, Estavayer-le-Lac) erinnerte sich seinerseits an eine eigene Erfahrung als Patient, bei der die Weitergabe seiner Daten vom Freiburger Spital an das Interkantonale Spital der Broye schlicht unmöglich gewesen sei.

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