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Die Zügel von Tiësto fest in der Hand

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Elena Krattigers Fingernägel sind mit einem Schweizerkreuz lackiert. Das rührt nicht etwa noch vom Nationalfeiertag her, sondern von den Europameisterschaften der Ponyreiter in Arezzo, Italien. An diesen hat die junge Dressurreiterin aus Schmitten vergangene Woche teilgenommen–als eine von vier Reiterinnen aus der Schweiz. Denn pro Land dürfen nur vier Teilnehmer an den Start gehen. Die 14-Jährige hatte sich dank guter Resultate im Vorfeld für die EM qualifiziert.

Mit ihrer Leistung ist Elena Krattiger «eigentlich zufrieden», wie sie rückblickend sagt: «Es hätte aber auch noch besser laufen können.» Ihr Pony Tiësto sei mit seinen sieben Jahren noch sehr jung und deshalb an Prüfungen noch oft nervös. «Vor allem vor einem derart grossen Publikum wie an der EM.»

Training in Zürich

Doch Elena Krattiger schaut nicht zurück, sondern nach vorne. Im Wallis aufgewachsen, wohnt sie seit einigen Jahren im Sensebezirk und ist mit ihren Eltern vor kurzem von Düdingen nach Schmitten gezogen. Dort verbringt sie jedoch nicht viel Zeit. Sie trainiert meist täglich mit ihren Ponys «Brouwershaven’s Joost» und «Tiësto» in Zürich Altstetten bei ihrer Trainerin Sandra Meier, die selbst auf höchstem Dressur-Niveau reitet. In Bern besucht sie das Sportgymnasium Feusi. Die Hausaufgaben erledigt sie im Zug.

 Mit sieben Jahren hat Elena Krattiger zu reiten begonnen, und seither hat sie das Dressurreiten nicht mehr losgelassen. 2008 absolvierte sie ihren ersten Concours. In diesem Jahr startete sie für die Schweiz unter anderem an den grossen internationalen Turnieren in Vidauban und Saumur (Frankreich) sowie in Moorsele (Belgien). Mit ihren Teamkolleginnen erreichte sie im Nationenpreis in Saumur den zweiten und in Moorsele den vierten Schlussrang–eine Bestätigung der guten Resultate aus dem Vorjahr.

Dressurreiten sei ein abwechslungsreicher Sport, sagt Elena Krattiger, die dem Reitverein Sense angehört (siehe Kasten). «Das Pony ist nicht jeden Tag gleich.» Ihr gefalle die Arbeit mit den Tieren. Und die Verantwortung, die man dabei übernehmen müsse.

An den Turnieren wird sie stets von ihren Eltern begleitet. Diese kümmern sich um den Transport, den Proviant und die Pflege der Ponys sowie um all die kleinen Dinge. «Das ist ein Fulltime-Job», erklärt ihre Mutter Regula Krattiger. Finanzielle Unterstützung erhält Elena von einer Schweizer Sporthilfe-Patenschaft, der Roger Federer Foundation und auch von der Loterie Romande.

 Das nächste Ziel der jungen Dressurreiterin sind die Schweizer Meisterschaften Ende August im zürcherischen Humlikon. Dort möchte sie es unter die ersten drei schaffen. Noch bis zum 16. Altersjahr darf sie Ponyreiten. Dann hat Elena Krattiger die obere Alterslimite erreicht. Die motivierte Pferdenärrin denkt jedoch noch lange nicht ans Aufhören. Sie wird auf das Pferd umsatteln. Erste Erfahrungen hat sie bereits im vergangenen Jahr gesammelt, als sie zusätzlich mit einem Pferd an den Start ging. «Jetzt weiss ich schon ein bisschen, was auf mich zukommt.»

Reitverein Sense: Concours zum grossen Jubiläum

D er Reitverein Sense blickt in diesem Jahr auf sein 100-jähriges Bestehen zurück. Am traditionellen Concours, der vom 23. bis zum 25. August in der Steinlera bei Düdingen stattfindet, wird dieses Jubiläum gefeiert. So stehen nebst dem Springprogramm auch ein Jubiläumsabend und ein Jubiläumsakt am Sonntagmorgen auf dem Programm. Der Reitverein Sense zählt rund 120 Mitglieder. Davon seien rund 50 im Reitsport noch sehr aktiv und 30 weitere weniger, wie der Präsident Paul Käser aus Kriechenwil erklärt. Der Reitverein Sense plant jeweils ein abwechslungsreiches Jahresprogramm mit Frühjahresausritt, verschiedenen Reitkursen, Springkonkurrenzen und Informationsabenden.

1972 den Namen geändert

Gegründet wurde der «Deutsch-Freiburgische Kavallerieverein» am 6. April 1913 in Tafers von 40 Kavalleristen. Es war der erste Verein dieser Art im Kanton. Zwei Mobilisationen hat der Verein erlebt. Im Dezember 1972 – bei der Abschaffung der Kavallerie – änderte er den Namen in «Reitverein Sense». Der Zweck des Vereins wird so umschrieben: «Die Ausbildung seiner Mitglieder im Reiten, die Durchführung von Springkonkurrenzen, Orientierungsritten usw. und die Beteiligungen an verschiedenen Anlässen sowie die Pflege des kameradschaftlichen Geistes fördern.» In den vergangenen Jahren holten viele Sportreiter für den Verein Titel und Ehre ein, darunter Charles Grandjean, Beat Grandjean, Urs Hofer und Urban Riedo. ak

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