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Die Zukunft und das Gestern

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Es dauert nicht mehr lange und ich erreiche das AHV-Alter. Zeit sich zu überlegen, was mache ich nun? Da gibt es sicher drei Schwerpunkte: an der Gegenwart zu arbeiten, die Zukunft mitzugestalten oder aber die Vergangenheit zu «erhalten». Ich habe mich entschieden, meinen Beitrag an die Gegenwart, das Operative, das Hektische auf ein Minimum zu reduzieren.

 

 Mir gefällt der Spagat zwischen Zukunft und Vergangenheit. Der Fächer der möglichen Entwicklungen ist weit offen und sehr spannend. Wer im Alltag etwas Zeit findet, sollte sich damit befassen und bei der Gestaltung von allem Neuen mithelfen. Als Ingenieur mit gewissen Erfahrungen stehen bei mir die Entwicklung der Gebäudeautomation und die Beihilfe zur endgültigen Akzeptanz der Elektroautos als Fortbewegungsmittel der Zukunft im Vordergrund. Was wird Ihr Beitrag sein?

 

 Doch wie sinnvoll ist auf der anderen Seite das Erhalten der Vergangenheit? Das Archivieren der vielen iPhone-Fotos gehört wohl kaum dazu. Wen soll das denn später noch interessieren? Ein wichtiger Ansatz ist meiner Meinung nach, aufzuräumen und alles zu entsorgen, was nicht mehr nötig ist. Dadurch merken wir rasch, was erhaltenswert ist und was nicht. Ich möchte weder bei mir zu Hause noch sonst wo Museen eröffnen, trotzdem gibt es vieles, was für spätere Generationen wertvoll ist. Ich denke da im öffentlichen Raum im Seeland an den Erhalt des Dampfschiffes «Neuchâtel», das Bahnhofsensemble Kerzers, mit Stellwerk und Passerelle oder an alte Flug- und Fahrzeuge. Hier sollte nicht primär die öffentliche Hand, welche noch ein paar andere, wichtigere Aufgaben hat, sondern vor allem Private mit Herzblut und Geld mithelfen. Also packen wir es an, spätere Generationen werden uns dankbar sein.

 

 

Pio Brönnimannlebt und arbeitet in Ried bei Kerzers. Als dipl. Bauingenieur ist er heute Verwaltungsratspräsident der Weiss+Appetito AG, einer Unternehmung aus dem Telekommunikations- und Dienstleistungsbereich. Als Mitglied des GIME (Groupement des industrielles Morat et Environ) ist er in einem FN-Kolumnistenkollektiv tätig, das in regelmässigem Rhythmus frei gewählte Themen bearbeitet.

«Ein wichtiger Ansatz ist meiner Meinung nach, aufzuräumen und alles zu entsorgen, was nicht mehr nötig ist. Dadurch merken wir rasch, was erhaltenswert ist und was nicht. »

 

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