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Die zukünftigen Heimbewohner warten bereits auf den Einzug

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Auch mit der grössten Fantasie ist an der Bachtelastrasse in Bösingen noch nichts zu erkennen von einem zukünftigen Pflegezentrum. Trotzdem machten sich die Bewohner der dezentralen Pflegestation (DPS) Bösingen gestern auf zum Bauplatz. Beim Spatenstich des Grossprojektes konnten sie sich selbst ein Bild davon machen, dass es mit dem seit langem geplanten Pflegezentrum nun vorwärtsgeht. Ein Architektenwechsel verzögerte den ursprünglich auf Februar 2012 vorgesehenen Baustart. «Wenn es nicht zwei extrem harte Winter gibt, werden wir einen Teil der verlorenen Zeit wieder aufholen können», sagte Baukommissionspräsident Markus Zosso von der Stiftung St. Wolfgang an der offiziellen Feier. Er sei froh darüber, dass das Projekt nun in die Bauphase übergehe.

Lange herbeigesehnt

Gleich in zweierlei Hinsicht ein wichtiger Tag war es für Louis Casali, den Ammann von Bösingen und Präsidenten der Stiftung «Wohnen in Bösingen», die mit 24 Seniorenwohnungen ebenfalls am Projekt beteiligt ist. Die Bösinger hätten sich ihr Pflegeheim über Jahrzehnte herbeigesehnt, sagte Casali. Und für die Seniorenwohnungen–es entstehen zwölf Dreizimmer- und zwölf Zweizimmer-Wohnungen–seien bereits 17 Interessenten vorhanden. Dies habe eine unverbindliche Umfrage im «Kurier» ergeben.

Ein Projekt und zwei Bauherrschaften: Für den Architekten Steve Scarton eine Herausforderung, die sein Team aber sehr gut habe meistern können. «Weil beide Stiftungen bestens über das Projekt der anderen Bescheid wussten», erklärt er. Ihm sei es wichtig gewesen, das Projekt so weiterzuentwickeln, dass Synergien zwischen Pflegeheim und Seniorenwohnungen genutzt werden können, zum Beispiel in den Bereichen Pflege oder Mahlzeiten. Nach den symbolischen Erdbewegungen geht es nun los mit dem richtigen Baugrubenaushub. Ab dem 29. Oktober bis Ende Juli 2013 sind dann die Baumeisterarbeiten eingeplant. Danach folgen Ausbau und Fertigstellung.

Als Präsidentin der Stiftung St. Wolfgang sei sie froh darüber, im Stiftungsgebiet genug Plätze für pflegebedürftige Betagte anbieten zu können, sagte Ursula Krattinger-Jutzet zum Baustart. Aus Überstorf, wo das nächste Pflegeheim der Stiftung entstehen soll, verspüre sie keinen Druck. Im Januar würden die nächsten Gespräche stattfinden.

Zahlen und Fakten

30 Pflegebetten und 24 Seniorenwohnungen

Das Pflegezentrum in Bösingen beinhaltet 30 Pflegeheimbetten und 24 Seniorenwohnungen. In diesen 30 Betten sind die sieben der dezentralen Pflegestation DPS Bösingen enthalten, die ins Pflegeheim übergehen werden. Die DPS wird in ihrer heutigen Funktion aufgelöst. Am Gesamtprojekt sind zwei Bauherrschaften, die Stiftung St. Wolfgang sowie die Stiftung «Wohnen in Bösingen», beteiligt. Die Delegierten der Stiftung St. Wolfgang mit den fünf Trägergemeinden Düdingen, Schmitten, Überstorf, Wünnewil-Flamatt und Bösingen haben den notwendigen Baukredit für das Pflegeheim von 13,8 Millionen Franken (exklusive Planungskredit) an ihrer Sitzung vom 13. September genehmigt. Die Stiftung Wohnen in Bösingen ihrerseits hat gemäss Louis Casali zwei Drittel des benötigten Stiftungskapitals bereits beisammen.ak

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