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Die Zulassung zur Lehrerausbildung bleibt weiterhin eingeschränkt

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Für das Studienjahr 2015/16 gelten bei der Ausbildung zum Lehrerberuf im Kanton Freiburg erneut Zulassungsbeschränkungen. Bei der Pädagogischen Hochschule (PH) sind das 150 Ausbildungsplätze–100 in der französischsprachigen und 50 in der deutschsprachigen Abteilung. Bei der Lehrerbildung für die Sekundarstufe II in französischer Sprache an der Universität Freiburg liegt die Beschränkung bei 120 Praktikumsplätzen oder maximal 60 Studierenden.

Für beide Ausbildungen ist in den letzten Jahren die Zahl der Interessenten stark angestiegen. An der PH schrieben sich für 2013/14 insgesamt 170 Studienanfänger ein, so dass für das laufende Schuljahr eine Beschränkung notwendig wurde. Die Aufnahmekapazität richtet sich nach den verfügbaren Praktikumsplätzen an den Schulen, aber auch nach dem Betreuungsverhältnis für den Unterricht in Gruppen, dem Mentorat und der Praktikumsbetreuung sowie den verfügbaren Kursräumen. Die Selektion für die PH erfolgt aufgrund des Notendurchschnitts, wie aus der Verordnung des Staatsrats hervorgeht. Die Kantons- oder Staatszugehörigkeit dürfe aufgrund interkantonaler Bestimmungen kein Selektionskriterium sein, erklärt Carole Plancherel, stellvertretende Amtsvorsteherin für Universitätsfragen, gegenüber den FN.

 Da die Abschlusszeugnisse der Bewerber abgewartet werden müssen, erfolge ab Mitte Juni eine sehr intensive Selektionsphase, so Plancherel. Der definitive Entscheid über eine Aufnahme erfolgt bis zum 15. Juli.

Maximal 120 Praktika

Auch bei der Gymnasiallehrerausbildung an der Uni sind die Praktikumsplätze das hauptsächliche Argument für die Zulassungsbeschränkung. Der Staatsrat legt das Maximum auf 120 Praktikumseinheiten fest, wobei jeder Student in der Regel zwei Praktika absolviert. Die definitive Aufnahme wird aber pro Fach festgesetzt. Bei beliebten Fächern wie Französisch oder Geschichte ist der Zugang häufiger eingeschränkt.

Die deutschsprachige Abteilung ist nicht betroffen, da diese gemäss Carole Plancherel viele ausserkantonale Studierende ausbildet. Diese absolvieren wiederum ihre Praktika oft in anderen Kantonen.

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