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Dienstleistung und Handel behaupten sich

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: walter buchs

Der Schweizerische Verband Creditreform hat soeben die Branchenstatistik 2008 veröffentlicht. Aufgrund der Neueintragungen und Löschungen von Firmen im Handelsregister sowie der im Handelsamtsblatt veröffentlichten Konkurse widerspiegelt diese die Entwicklungen in den verschiedenen Sektoren umfassend. Im gesamtschweizerischen Vergleich zeigt sich der Kanton Freiburg dabei recht robust (siehe Tabelle).

Kräftiges Nettowachstum

Aussagekräftig für die Dynamik der einzelnen Branchen ist das Nettowachstum, das heisst die Differenz zwischen Neueintragungen und Löschungen. Dabei fällt auf, dass das Nettowachstum der eingetragenen Freiburger Firmen 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 43,9 Prozent zugenommen hat gegenüber 13,3 Prozent im Landesdurchschnitt. In allen grossen Sektoren ausser im Bauwesen verläuft dabei die Entwicklung im Kanton deutlich positiver als im Durchschnitt aller Kantone.

Im Handel ist dabei die Nettozunahme besonders hoch. Es sind aber nicht die neu gegründeten Geschäfte, die zu diesem positiven Ergebnis geführt haben, sondern im Vergleich zum Vorjahr der starke Rückgang der Löschungen, was Ausdruck einer Konsolidierung in der Branche ist.

Auch im Dienstleistungsbereich ist das Nettowachstum besonders hoch, was durch die starke Abnahme der Konkurse in dieser Branche noch unterstrichen wird. Im Dienstleistungsbereich fallen Neugründungen in den Bereichen Rechtsberatung, Treuhand und Kreditgewerbe sowie Reisebüros, Unterhaltung, Kultur und Sport besonders auf.

Auch im Sektor «Industrie und verarbeitendes Gewerbe» ist das Nettowachstum von eingetragenen Firmen im Kanton viel höher als im Landesdurchschnitt (Schweiz +2.6%).

Abflachender Trend im Bausektor

Als einziger der grossen Sektoren weist hingegen der Freiburger Bausektor – im Gegensatz zum schweizerischen Trend – ein negatives Nettowachstum aus. Eine detaillierte Analyse dieser Branche zeigt, dass es den Firmen im Bauhauptgewerbe offensichtlich besser geht als jenen im Baunebengewerbe.

Das negative Nettowachstum sowie die Zahl der Konkurse im Bausektor widerspiegeln die seit dem vergangenen Herbst stark rückläufigen Auftragsbestände, die sich durch Impulsprogramme wieder etwas korrigieren werden.

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