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Diesmal kein Toptransfer zu erwarten

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Nathan Marchon bleibt bis 2021 bei Gottéron. Das 21-jährige Eigengewächs hat seinen Ende Saison auslaufenden Vertrag um zwei Jahre verlängert. Es sei eine schöne Anerkennung, der Spieler zu sein, dessen Vertrag als erstes verlängert werde, sagte Marchon gestern nach dem Training. Offerten anderer Clubs habe er keine gehabt. «Es ist ja noch früh in dieser Saison – und ich bin nun auch nicht ein Julien Sprunger», so der Stürmer, der nach 16 Saisonspielen bei zwei Toren und zwei Assists hält. «Ich wäre aber auch nicht offen gewesen für andere Teams, Gottéron ist mein Club.»

Bei 14 weiteren Spielern im Kader der Freiburger läuft der Vertrag Ende Saison aus. Nebst den fünf Ausländern, mit denen traditionell erst gegen Ende Saison verhandelt wird, sind das die Verteidiger Marc Abplanalp, Ralph Stalder, Sebastian Schilt und Marco Forrer sowie die Stürmer Tristan Vauclair, Flavio Schmutz, Makai Holdener, Laurent Meunier und Sandro Forrer. Sportchef Christian Dubé hat also noch viel Arbeit vor sich.

Christian Dubé, was hat Sie zu der frühen Vertragsverlängerung mit Nathan Marchon bewogen?

Er hat sich diesen Vertrag verdient. Seit Mitte der letzten Saison bringt er konstant gute Leistungen, spielt regelmässig und hat sich sogar als Top-9-Stürmer etabliert.

Welches sind Ihre nächsten Prioritäten?

Oh, da gibt es viele. Ich werde nun mit dem Coaching Staff anschauen, wo wir uns verbessern können, und danach dementsprechend handeln.

Laufen mit weiteren aktuellen Spielern Diskussionen für eine Vertragsverlängerung?

Diskussionen gibt es immer. Aber auch hier gilt es nun zunächst einmal mit den Coaches zu besprechen, wen wir behalten wollen und wen nicht. Es gibt immer ein paar Wechsel, und ich bin momentan ehrlich gesagt nicht in Eile, was Vertragsverlängerungen angeht.

Auf diese Saison hin gelangen Ihnen mehrere spektakuläre Transfers. Dürfen die Fans darauf hoffen, dass Gottéron auch für nächste Saison einen dicken Fisch an Land zieht?

Gottéron ist ein Club, in dem das Budget eingehalten wird. Möchten wir einen Schweizer Topspieler verpflichten, müssten wir deshalb beispielsweise auf einen Ausländer verzichten. Denn die Topspieler, deren Vertrag ausläuft, sind diesmal besonders begehrt und teuer.

Dann sind Sie nicht einer der vielen Sportchefs, die um Grégory Hofmann und Enzo Corvi buhlen?

Nein. Aber wir werden versuchen, uns mit anderen guten Transfers gezielt zu verstärken – ohne aber dabei das Budget zu überschreiten.

Yannick Rathgeb hat in Nordamerika einen schweren Stand. Stehen Sie in Kontakt mit ihm?

Nein, wir hatten seit seinem Abgang nie wieder Kontakt. Er hat ja mit der Organisation der New York Islanders einen Zweijahresvertrag unterschrieben.

Meist war er bis jetzt allerdings sogar beim Farmteam in der AHL überzählig. Wäre es nicht vorstellbar, dass er bereits diese oder nächste Saison in die Schweiz zurückkehrt?

Wenn er diese Saison zurückkehrt, dann war es das mit seiner Nordamerikakarriere. Deshalb gehe ich nicht davon aus. Es wäre auch noch viel zu früh, die Saison ist ja noch lang, und alles kann sich schnell ändern.

Sind Sie überrascht, dass er nicht einmal in der AHL zu den Stammspielern gehört?

Der Schritt nach Nordamerika ist nie leicht. Man muss immer auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Yannick ist nie gedraftet worden, manchmal werden gedraftete Spieler bei einigen Teams ungedrafteten aus irgendeinem Grund vorgezogen. Aber ehrlich gesagt kenne ich das Team zu wenig, um eine fundierte Antwort zu geben.

Bestens kennen Sie hingegen Ihr eigenes Team. Welche erste Zwischenbilanz ziehen Sie kurz vor der ersten Nationalmannschaftspause?

Wenn mir jemand gesagt hätte, dass wir nach 16 Spielen an der Spitzengruppe dran sind, hätte ich das natürlich unterschrieben. Es war erfreulich zu sehen, wie ruhig wir nach dem schlechten Start mit drei Niederlagen geblieben sind. Seither haben wir neunmal gewonnen und nur viermal verloren. Mit diesem guten Beginn habe ich nicht unbedingt gerechnet. Wir haben viele neue Spieler, und einige benötigen Zeit, um auf ihr Topniveau zu kommen. Deshalb war für mich immer klar, dass wir im September und Oktober nicht das beste Gottéron sehen würden, sondern erst so ab Dezember.

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