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Digitalisierung als Herausforderung für das Bundesamt für Polizei

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Für den ersten Anlass in der Reihe der Vorträge über die Thematik Digitalisierung konnten der Kiwanisclub Murtensee und deren Präsident Lukas Schmutz Eva Wildi-Cortés, stellvertretene Direktorin im Bundesamt für Polizei (Fedpol), im Restaurant Kantonsschild in Gempenach begrüssen.

Sie führte aus, dass Applikationen wie Whatsapp, Facebook oder Instagram auch durch das Fedpol genutzt würden. Gerade das Internet habe eine extrem dunkle Seite. Pädophile, weitere Kriminelle wie Betrüger und Hacker, welche die Systeme lahmlegen würden, um Lösegeld zu ergaunern oder auch Jihadisten, welche IS-Propaganda auf dem Netz platzierten, würden sich zu Tausenden auf dem Dark­net herumtreiben. Wildi-Cortés zeigte, dass die heutigen Kriminellen global als Cyberkriminelle tätig seien. Das Schengen-Informationsnetz sei hier extrem wichtig, da über 300 000 Anfragen pro Tag reinkommen würden. Zudem habe das Fedpol gute Kooperationen mit Interpol und Europol. Wildi-Cortés sagte weiter, dass gerade das Fedpol bei der Rekrutierung von Mitarbeitern als Ermittler sowohl Generalisten als auch sogenannte «Nerds», also Super-Spezialisten, suche, welche ebensolche Internet-Auswertungen durchführen könnten. Es herrsche extrem grosse Konkurrenz bei der Rekrutierung; hier seien Firmen wie Google ebenfalls daran, die Millenials mit deren speziellen Skills zu rekrutieren.

Bei einer spannenden Diskussion konnte die Referentin auf die Fragen der Kiwaner antworten. Der Abend endete bei einem wunderbaren Nachtessen, zubereitet von Fritz Leicht und dem freundlichen Service von Conny und ihrem Team.

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