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Diplomierte Berg-Wanderführerin

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Diplomierte Berg-Wanderführerin

Marlyse Rauber hat die dreijährige Ausbildung abgeschlossen

Als erste Deutschfreiburgerin hat die aus Jaun stammende Marlyse Rauber im Wallis die Ausbildung als Berg-Wanderführerin abgeschlossen.

Von JOSEF JUNGO

«Die Ausbildung im Wallis war sehr vielseitig. Es wurden etwa 25 Fächer unterrichtet, die von Botanik, Fauna, Geologie, Unfallverhütung, erste Hilfe usw. reichten», betont Marlyse Rauber. In jedem Fach unterrichteten Dozenten ein Grundwissen, welches von den Kursteilnehmern individuell vertieft werden konnte. «Zum Abschluss musste eine Diplomarbeit eingereicht werden», hält sie weiter fest. Sie wählte das Thema «Die Auswirkungen der Klimaveränderung auf den Wintertourismus – dargestellt am Beispiel Region Schwarzsee». Bereits im vergangenen April musste sie diese Arbeit vor einer Jury verteidigen. Die Diplomierung erfolgt im kommenden Herbst, zusammen mit den Bergführern. Das Diplom ist im Kanton Wallis und international anerkannt. Die Anerkennung durch den Bund steht noch aus.

Für ihre Ausbildung wendete Marlyse Rauber 12 000 Franken auf. Nicht berücksichtigt ist dabei der Lohnausfall.

Wanderführerin ist
ein Nebenerwerbs-Job

«Was ist und was macht eine Berg-Wanderführerin, werde ich häufig gefragt», erklärt Marlyse Rauber. Laut Ausbildungsunterlagen der Ecole de St-Jean bewegt sich der Wanderführer im Sommer und Winter in sicherem Gelände, in dem keine besonderen technischen Hilfsmittel erforderlich sind. Das Bergmilieu erfordert Kenntnisse im Bereich Sicherheit und erste Hilfe. «Es ist mir von Anfang an klar gewesen, dass ich mit dem Berufswechsel vor drei Jahren gewisse Risiken eingehe», räumt sie ein. Sie sei gerade dabei, eine Teilzeit-Anstellung anzunehmen, welche es ihr erlaube, eine finanzielle Basis zu schaffen, da die Nachfrage nach Wanderführern in der Region noch gering sei.

Projekt kann Region beleben

Marlyse Rauber interessiert sich auch für das Projekt «Voralpen ohne Grenzen», welches von der Abteilung Tourismus der Universität Lausanne für die Regionen vom Genfersee bis an den Schwarzsee organisiert wird. «Ich bin überzeugt, dass die Regionen und insbesondere die einzelnen Alpbetriebe, welche Übernachtungsmöglichkeiten anbieten, von diesem Projekt profitieren und ein zusätzliches Einkommen generieren können», betont sie.

Ein Anruf genügt

Einzelpersonen oder Gruppen, welche gerne eine Wanderung in den Freiburger Voralpen oder angrenzenden Gebieten unternehmen möchten und diese nicht selbst planen und durchführen können oder wollen, haben die Möglichkeit, sich an die diplomierte Wanderführerin zu wenden. Am besten nehmen sie mit dem Tourismusbüro Schwarzsee Kontakt auf, welches die Anfragen an die Wanderführerin weiterleitet. Sie ist es, welche dann mit den betreffenden Personen in Verbindung tritt, um die Einzelheiten zu besprechen und die finanzielle Abgeltung zu regeln. Für die Entschädigung gibt es Richtlinien der Ausbildungsstätte Ecole St-Jean im Val d’Anniviers. Momentan beläuft sich der Tagesansatz auf 320 Franken.
Zur Person

Marlyse Rauber ist in Jaun aufgewachsenen, absolvierte eine KV-Lehre und war während fünf Jahren Flight-Attendant. Sie ist 33-jährig und wohnhaft in der Gemeinde St. Ursen. Neben Deutsch und Französisch spricht sie auch Englisch und Spanisch. ju

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