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Diskussion um Einbürgerungen an der Gemeindeversammlung Kerzers

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Autor: Hannes Währer

Kerzers Vor insgesamt 79 anwesenden Stimmberechtigten präsentierte Gemeinderat Fredy Schwab am Dienstag vier Gesuche zur Erteilung des Gemeindebürgerrechts. Bereits das Gesuch einer Frau mit zwei Kindern aus Serbien und Montenegro löste zahlreiche Fragen bezüglich dem Vorgehen des Gemeinderats aus.

Information bei Arbeit- geber und Schule eingeholt

Gemeindepräsidentin Susanne Schwander erklärte, nach der Prüfung der Dossiers führe eine Delegation aus drei Gemeinderäten ein halbstündiges Gespräch mit den Kandidaten. Dabei wolle man sich hauptsächlich über den Stand der Sprachkenntnisse informieren. Zudem hole man beim Arbeitgeber und in der Schule Informationen ein.

Mit neun Gegenstimmen wurde die Frau mit ihren zwei Kindern schliesslich eingebürgert. Ohne Gegenstimmen verlief die Einbürgerung eines Mannes aus Sri Lanka und einer Frau aus Polen.

Applaus für Antrag auf Rückweisung

Das Gesuch einer weiteren Familie aus Serbien und Montenegro wurde jedoch kritisiert. Aus dem Publikum wurde bemerkt, bei der Familie sei schon öfters die Polizei aufgetaucht, der Kontakt sei nicht immer angenehm. Demgegenüber wurde die gute Zusammenarbeit mit der Familie in der Schule gelobt. Dennoch überwogen die kritischen, teils polemisch vorgebrachten Voten. Ein Antrag auf Rückweisung wurde mit Applaus quittiert, kam jedoch aus formalen Gründen nicht zustande. Mit 35 gegen 24 Stimmen wurde die Einbürgerung schliesslich abgelehnt.

Höhere Steuererträge als erwartet

Genehmigt wurde dagegen die Jahresrechnung 2007, die bei einem Aufwand von rund 27 Millionen Franken mit einem Überschuss von 51 700 Franken schloss. Da der Steuerertrag jedoch um 700 000 Franken höher als budgetiert ausgefallen war, konnten zudem nicht vorgesehene Rückstellungen und Abschreibungen von rund einer Million vorgenommen werden.

Weiter genehmigte die Versammlung 850 000 Franken für das Strassenprojekt «Umfeld Burgstatthäuser» und 90 000 Franken Zusatzkredit für die Sanierung Ruhrgasse. Ohne Gegenstimmen wurden auch die Statuten des Gesundheitsnetzes See angenommen.

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